Trilux Medical an MGI Deutschland Holding verkauft

Die Firma Trilux Medical zeigte ihre Produkte auf der Messe Medica 2014
Die Firma Trilux Medical zeigte ihre Produkte auf der Messe Medica 2014
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Das Arnsberger Unternehmen Trilux Medical an das Unternehmen MGI verkauft. Die Arbeitsplätze in Hüsten wie auch der Standort sollen erhalten bleiben.

Hüsten.. Im Juli wird die Trilux Medical an die international agierende MGI Deutschland Holding GmbH zu 100 Prozent übertragen. „Neben der Erhaltung der 135 Arbeitsplätze wird auch der Standort in Hüsten gesichert werden“, erklärte am Dienstag-Nachmittag die Trilux-Geschäftsleitung in einer Pressemitteilung, nachdem die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung informiert worden waren. Der Verkauf der Trilux-Tochtergesellschaft sei der konsequente Schritt, um den Geschäftsbereich Medizintechnik in Hüsten weiterhin erfolgreich betreiben zu können.

MGI Deutschland ist spezialisiert auf die Produktion von OP-Tischen und weiterem OP-Equipment. Zum Produktportfolio gehören zudem Instrumente und Zubehör für die Bereiche Neurochirurgie und Orthopädie. Trilux Medical, gegründet 1963, gehört in Deutschland zu den Marktführern medizinischer Versorgungssysteme in der Intensiv- und Normalpflege. „Durch die Übernahme durch MGI Deutschland werden sich für Trilux Medical neue Geschäftsfelder ermöglichen“, betont die Trilux-Geschäftsleitung. Da die Expansion nur international erfolgversprechend sei, sei eine Kooperation mit globaler Ausrichtung sinnvoll.

IG-Metall-Chef Werth reagiert verhalten

Trilux Medical verfüge über einen exzellenten Marktzugang in Europa. MGI Deutschland sei weltweit sehr gut aufgestellt. Die Vertriebskanäle und Portfolien beider Partner ergänzten sich daher in besonderem Maß, so das Unternehmen weiter. Die Synergieeffekte werden seitens Trilux als erheblich eingeschätzt. Mit der Partnerschaft fokussiere sich Trilux auf ihr Kerngeschäft.

Der Arnsberger IG-Metall-Chef Wolfgang Werth reagierte überrascht und verhalten abwartend auf den Firmenverkauf. „Wir müssen erst mal die Vertragsdetails kennen, bevor wir den Firmenverkauf bewerten können“, so Werth.