Sternschnade zum Potsdamer Platz
24.07.2008 | 19:27 Uhr 2008-07-24T19:27:25+0200Neheim. (JK) Mit dem Schnadegang am Samstag, den 6. September 2008 werden neue Wege gegangen und auch Brücken geschlagen zwischen Neheim und anderen Ortsteilen.
Ausrichter ist die Neheimer Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist, die diese Veranstaltung dem Jubiläum "650 Jahre Stadtrechte Neheim" angepasst hat. Die WR hat bereits darüber berichtet.
Zusammen mit dem Heimatbund Neheim-Hüsten und den SGV-Abteilungen aus Neheim, Voßwinkel, Holzen und Herdringen wurde das Konzept erstellt. Ein 20-köpfiges Gremium arbeitete den Verlauf der etwa zehn Kilometer langen, familienfreundlichen Strecke aus und erstellte das Programm des Tages.
Schützenoberst Andreas Cloer gab dazu jetzt einen Überblick. Beginn ist für die Neheimer (Schützenbruderschaft, Heimatbund und SGV) um 9.30 Uhr am Glockenspiel. Die Voßwinkeler treffen sich um 9.30 Uhr an ihrer Kirche mit den Bachumern, ebenso die Holzener. Abmarsch bei ihnen ist um 10.30 Uhr. Entsprechende Plakate in den Ortsteilen werden demnächst auf den Sternschnadegang aufmerksam machen.
Alle treffen sich gegen 11 Uhr auf dem Potsdamer Platz im Neheimer Stadtwald. Cloer: "Hier findet eine angelegte Rast mit Erläuterungen zur Historie, Grenze, Weg und Lokalität statt." Dabei wird auch ein Schild über die Bedeutung der Namensgebung des Platzes enthüllt. Von der SGV-Abteilung Neheim wird eine neue Bank gespendet, auf der die ersten Schnadegänger Platz nehmen können.
Die Abschlussfeier findet gegen 13.30 Uhr am Fresekenhof statt. Alle Einwohner Neheims - auch die, die nicht mitgegangen sind - sind dann eingeladen, am "Schnadegelage" teilzunehmen. Für Jung und Alt wird dort einiges geboten. Die Veranstalter hoffen auf einige hundert Schnadegänger.

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