"NASS braucht soziale Preise"
04.08.2009 | 19:41 Uhr 2009-08-04T19:41:00+0200Hüsten. Die SPD in Hüsten und Arnsberg fordert nach einer Badegästebefragung vor dem Freizeitbad NASS in Hüsten sozialverträgliche Preise.
Nach Gesprächen mit einigen Besuchern des Freizeitbades NASS am Samstag im Rahmen eines Ortstermin im Sport- und Freizeitzentrum „Große Wiese” wurde für die SPD Hüsten und Arnsberg deutlich, dass das NASS als zentrales Bad generell begrüßt wird. Nach wie vor würden aber Angebote für Kinder und Jugendliche, insbesondere im Außenbereich, fehlen. Zudem seien die Preise zu hoch sind. Alle Befragten, so die SPD, monieren auch, dass das Freibad nicht hätte abgerissen werden dürfen. Familien mit Kindern, die nicht in Urlaub fahren können, müsse hier mehr Beachtung geschenkt werden, damit sie nicht zu den Bädern in die Nachbarorte wie zum Beispiel Werl, Soest oder Warstein abwandern. Gewünscht von den Besuchern wurde nach der SPD-Einschätzung auch ein kleiner Badesee im Außenbereich oder ein Beach-Volleyball-Platz. Der Hüstener Willi Salzburger als unmittelbarer Nachbar des NASS jammert dem ehemaligen Freibad hinterher, womit er vielen Hüstenern aus der Seele spricht. Andreas Posta ergänzte: „Das Freibad hätte nicht ersatzlos abgerissen werden dürfen. Es müsste etwas attraktives Neues geschaffen werden. Als SPD Hüsten halten wir den Verzicht auf einen Außenbereich für falsch, wie auch den großen Solepark und das Gradierwerk.” SPD-Bürgermeister-Kandidat Gerd Stüttgen dazu: „Das NASS als ein zentraler Anlaufpunkt für Freizeit in unserer Stadt ist wichtig, ob das Gradierwerk die zukunftsweisende Perspektive ist, kann bezweifelt werden. Für mich ist ein wichtiger Aspekt die Attraktivität für Familien, Kinder und Jugendliche, das heißt: für alle Generationen, Dazu gehören neben sozialen Preisen für die Sommermonate auch attraktive Angebote im Außenbereich.”

06:52
Nein Fipsos, das gerne zitierte Gutachen hat genau das gefordert: ein zentrales Bad (das wir nun mit dem NASS haben), dafür allen anderen Krempel geschlossen. Nochmal: wir reden von einer 75.000 Einwohnerstadt, die passen alle ins das eine Becken - satierisch überspitzt. Und die Transportkosten sind nicht so hoch wie der Unterhalt für die LSB. Jeder will seine Pfründe sichern, kann ich mir gut vorstellen - trotzdem: wir LSB gehörten dicht gemacht weil einfach zu teuer. Steht eindeutig in dem Gutachten (das man leider nicht im Netz nachlesen kann, jedenfalls hab ichs noch nicht gefunden). Ich gebe Dir recht, das es eng wird und bei weitem nicht so komfortabel wie bisher, aber wir leben jetzt nunmal auch im unbezahlbaren Luxus. Vielleicht in diesem Bereich doch ein paar Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen und dafür doch die Kita-Plätze günstiger oder kostenlos anbieten? Aber das ist ein anderes Thema des selbsternannten neuen Bürgermeisters und gehört nicht hierher ;-)
15:23
Mal abgesehen von der Diskussion über die Preise im NASS, denn da stimme ich Plittiplatsch und Christian Buchholt zu, kann man aber die LSB nicht so einfach dicht machen.
Denn dann kämen enorme Transportkosten für die Klassen (von der ersten bis zur zehnten Klasse!) auf die Stadt zu und die Belegung im NASS wäre nicht zu bewältigen.
Schwimmunterricht kann man nun mal nicht im Spaßbereich abhalten und für zahlende Kunden ist dann definitiv kein Paltz mehr!
Geht man nämlich von einer durchschnittlichen Klassengröße von 25-30 Schülern aus, könnten maximal zwei Gruppen gleichzeitig das Schwimmbecken benutzen.
Das Zögern des neuen und alten Bürgermeisters und des Rates ist deshalb nur allzu verständlich.
14:36
Mal sone Frage: Schwulschwimmen ist vorgeschrieben? Ha ha ha. Wie und wo? Was vielleicht, wie so oft, per Vorschrift daher kommt, sieht jedoch in der Realität ganz anders aus.
08:22
zu # 37: Man hört schon raus das der Schreiber sich nicht intensiv mit der Thematik beschäftigt hat sondern nur (Partei?)-Platitüden wiedergibt: das von mir zitierte Gutachten hat gesagt das die ganzen Lehrschwimmbecken zusätzlich geschlossen gehörten. Das ist bis heute nicht geschehen, ja auch weil der von Ihnen nicht gemochte BM Vogel da anscheinend keinen ***** in der Hose hat und oder weil die Dorffürsten da eine zu große Lobby haben. Ich kenne persönlich nur das LSB in Herdringen: warum unterhalten wir so einen Kasten? Die Holzener und Müscheder Kinder könnten genausogut ins NASS fahren. Wenn die Becken alle geschlossen würden und man sich wirklich nur auf das NASS beschränken würde, wäre die Bäderlandschaft zwar etwas ärmer (aber man bedenke das mal im Vergleich für eine 75.000 Einwohnerstadt!), aber die Kosten eher den Verhältnissen angebracht. Vogel und die CDU haben da etwas getan um Kosten zu sparen, das muß man ihm bei aller Kritik zugestehen!
Hier immer auf irgendwelche Politiker rumzuhauen find ich lächerlich, gerdade und zumal keiner wirklich die Zusammenhänge weiß und immer nur irgendwelches plattes Zeug von sich gibt.
zu #38: Danke, wenigstens eine/r der/die sich auskennt oder sich zumindest informiert hat!
23:28
@ vom Arnsberger:
Erst köstlich gelacht über Ihren verborgenen Humor...Stichwort Randsportarten ist im Zusammenhag mit einem Schwimmbad schon klasse...
Aber zurück zum Inhalt und eigentlichen Thema:
Das Altenburg-Gutachten war keines, was man als Gefälligkeitsgutachten bezeichnen kann - egal welche Lösung gewählt wurde, es tat stets und überall weh, weil unter SPD und Grünen 20 Jahre lang kein Pfennig in die Bäderunterhaltung gesteckt wurde, lieber Radfahrspuren rot angemalt oder Verpackungssteuern eingetrieben wurden.
Und wenn ich an meinem Haus nicht ständig Instandhaltungen durchführe, dann kommt irgendwann auch der Punkt, wo ich mir eine Wirtschaftlichkeitsfrage stellen muss - so wars damals auch. Und die Zahlen die Altenburg seinerzeit für Besucher angesetzt hatte, die wurden doch bereits in den ersten Jahren stets übertroffen - somit sind die Zahlen seinerzeit sicherlich auch sehr vorsichtig geschätzt worden, zumal die seinerzeitige sehr breite Diskussion jede Unstimmigkeit sofort offengelegt hätte.
Und ich kann Ihnen zur Lektüre nur den Haushalt der Stadt empfehlen - dort stehen alle Einnahmen und Ausgaben des NASS und der damit verbundenen städt. Leistungen drin - also keine Geheimniskrämerei, sondern Sie müssen nur mal ein wenig lesen.
Und noch ein Hinweis: Was ist weggefallen durch das NASS? Schulschwimmen? Wohl kaum, das ist sogar vorgeschrieben. Schwimmunterricht für Nichtschwimmer? Wohl kaum, denn nicht ohne Grund haben wir in Arnsberg sehr erfolgreiche Schwimmvereine - und daneben auch die Freibäder in Neheim und Arnsberg, die Lehrschwimmbecken (Wo haben die wohl ihren Namen her?)...
Irgendwie liest sich Ihre Kritik etwas vordergründig...kennt man eigentlich sehr gut von Stammtischen...
20:15
Hallo zu #22 von Christian Buchholt
Das mit dem Altenburg-Gutachten beantwortet sich ja von selbst. Mache auch Gutachten und zwar so, damit ich den nächsten Auftrag für ein Gutachten auch erhalte. Noch Fragen ?
Dann zu den Wenigverdienern :
Möchte die Geringverdiener mal sehen die sich das NASS leisten können, vieleicht 1X zur Neugier und das wars.
Die Geringverdiener gehen bei warmen Wetter wieder in der Ruhr baden, schon mal mitbekommen ?
Das Aussenbeckem war mal zugesagt, also auch BM Vogels Politik.
Dann bitte nicht Vergessen die vielen sozialen Gesichtspunkte die durch NASS und Wegfall des Außenbecken entstanden sind. Dazu Zählen : Schulsport, Schwimmuntericht für Nichtschwimmer, Vereinssport auch für Randsportarten,
Freizeitgestaltung für Kinder Jugendliche, u.s.w.
Dann noch ein Satz zu den Kosten für das NASS.
Wer weiß in dieser Stadt der Geheimniskrämerei und des Versteckens denn überhaupt noch die tasächlichen Unterhaltskosten für das NASS. Na ja, man hat mal was von +2,2 Mio. gehört. Fazit: das ist Politik
13:54
@ Dietmar Schwalm:
Dann lassen Sie es doch auch, denn auf Inhaltlicher Ebene haben Sie ja scheinbar nichts zu sagen außer den hohlen Beleidigungen derer, die nicht Ihren abstrusen Ansichten folgen wollen.
Daher kann ich mich nur Herrn Buchholz anschließen: Dietmar Wer?
10:21
Hallo Pittiplatsch!
Anstand und Etikette in unserer egostischen Ellebogengesellschaft ? - Da muss ich laut Lachen!
Und dann wären wir auch wieder beim Ausgangsthema - der politische Anstand der CDU bei ihren kommunalpolitischen Entscheidungen, z.B. bei der Schließung der Bäder in Arnsberg!
Und so lange Sie zu feige sind, sich zu outen, erübrigt sich für mich eine weitere Diskussion mit Ihnen !
gez.
Dietmar Schwalm
20:30
Dieter, wer?
18:02
Es ist wunderbar, dass Sie ihrem Rausschmiss zuvor gekommen sind - das Ergebnis ist das Gleiche!
Nichts desto trotz finde ich es letztlich selbstkommentierend, dass Sie hier andere Diskussionsteilnehmer, die sehr wohl wissen, was Anstand und Etikette sind, mit Arschkriecher und Einschleimer beleidigen.
Damit diskreditieren Sie sich lediglich selbst.