Mit Nachdruck für Herdringer Ortsumgehung
13.05.2008 | 17:48 Uhr 2008-05-13T17:48:08+0200Herdringen. (obs) Die Bürgerinitiative Ortsumgehung (BIO) sammelt fleißig Unterschriften im Dorf und den benachbarten Ortsteilen, um ihrem Begehren nach einer Entlastung des Dorfes vom Schwerlastverkehr Nachdruck zu verleihen.
Nachdem die Stadt Arnsberg als zuständige Behörde den Auftrag für eine Konzeptstudie sowohl vom Bezirksausschuss Herdringen als auch von Straßen.NRW und vom HSK erhalten hat, wartet die Bürgerinitiative auf die Vorlage von abgestimmten Lösungsvorschlägen als Grundlage für ihr weiteres Vorgehen.
Derweil läuft seit dem 23. April die Unterschriftenaktion für die Ortsumgehung. "44 freiwillige Helfer sind mit gutem Erfolg dabei, an allen Straßen in Herdringen die Bürger an den Haustüren um Unterstützung und ihre Unterschrift zu bitten", berichtet Meinolf Strackbein von der BIO. Bei Anwohnern, die sie nicht erreichen können, werfen sie eine Liste in den Hausbriefkasten, die diese nach Unterschrift entweder bei den Mitgliedern der Bürger-Initiative abgeben können oder in den eigens dafür aufgestellten Briefkasten auf dem Vorplatz der Volksbank in Herdringen einwerfen können. Darüber hinaus sind Listen in Gaststätten, Banken und vielen Geschäften ausgelegt.
Da die geforderte Ortsumgehung nicht nur Herdringen, sondern auch umliegenden Stadtteilen Entlastung vom Schwerlastverkehr bringt, finden auf Initiative der dortigen Bezirksausschuss-Mitglieder auch in Teilen von Hüsten, Holzen, Hövel und Oelinghauser Heide Unterschriftensammlungen statt.
Bis zum 20. Mai soll die Aktion abgeschlossen sein, damit beim avisierten Besuch des Landesverkehrministers Wittke Ende Mai diesem der Wille der Bevölkerung mit Nachdruck präsentiert werden kann.

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