Kolping lässt Taten sprechen

Müschede..  Mehr als 28 000 Euro hat die Kolpingsfamilie Müschede im vergangenen Jahr bei verschiedenen Aktionen erwirtschaftet. Mit den Geldern werden wieder, wie in den vergangenen elf Jahren, soziale Projekte und Einrichtungen unterstützt.

Am Kolpinggedenktag im vergangenen Dezember wurden bereits Spenden an Rosemarie Goldner für notleidende Kinder und Familien in der Stadt Arnsberg, an die Arnsberger Tafel und an das Christopherushaus in Müschede übergeben.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonntag wurden Spenden an weitere sieben Einrichtungen verteilt. „Wir möchten Menschen in Not und sozial Schwachen in unserer Gesellschaft helfen, ganz im Sinne unseres Ge­sellenvaters Adolph Kolping“, so Vorsitzender Johannes Michel. Eine Aussage, die er mit einem Zitat des Priesters und Sozialreformers Kolping bestärkte: „Schön reden hilft nicht, die Tat ziert den Mann“.

Spenden überreicht

Am Sonntag wurden Spenden überreicht an die Einrichtungen Ambulantes Hospiz Raphael, Sternenweg Arnsberg, Kindernest Olsberg, Förderverein Grundschule und Eulenkindergarten Müschede. Des Weiteren vier Säcke mit Spielsachen für Kinder in der Asylbewerberunterkunft Wickede-Wimbern und eine Spende an die Familie Scharpe, Allendorf, für deren sehr kranke Tochter Paulina, die bei der Geburt vor vier Jahren einen schweren Gehirnschaden erlitten hat. Eine Delfintherapie in den USA könnte ihr helfen, ihr Leben nachhaltig positiv zu verändern.

Franz Wiesehoff und Friedrich Schulte-Weber aus Müschede erhielten als Dank für ihre stete Unterstützung der Kolpingsfamilie je ein Fünf-Liter-Fass „Kolping Kölsch“.

Nach der Aufnahme von drei neuen zählt die Müscheder Kolpingsfamilie jetzt 87 Mitglieder.