Feuer
In der Nacht flammten Brandherde immer wieder auf
10.03.2010 | 11:00 Uhr 2010-03-10T11:00:00+0100
Hüsten. Die Ursache für den Brand in Hüsten ist weiter unklar. Brandsachverständige sind vor Ort, um die Unglücksstelle zu untersuchen. In der Nacht zu Mittwoch waren einige Brandherde immer wieder aufgeflammt, die Feuerwehr musste gegen 4 Uhr erneut mit einer Drehleiter anrücken.
Der Brand im ehemaligen Sägewerk der Firma Duropal in Hüsten beschäftigt die Feuerwehr weiterhin. In der Nacht zu Mittwoch musste immer wieder gelöscht werden, weil Brandnester erneut aufflammten. "Wir können einfach nicht alle Ecken in dem Gebäude erreichen", sagte Peter Krämer, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg. Besonders die Zwischendecken seien schwierig. "Im Normalfall reißen wir solche Decken einfach ein und dann können wir ohne Probleme löschen." Aufgrund der massiven Einsturzgefahr sei dies aber in diesem Falle nicht möglich.
Einheiten nachalarmiert
Gegen 21.15 Uhr am Dienstagabend mussten drei Feuerwehreinheiten nachalarmiert werden, weil das Feuer wieder größer wurde. In der Nähe eines Aufzugschachtes hatten sich wieder Flammen und Rauch entwickelt. Gegen 1 Uhr reichten dann aber zwei Fahrzeugbesatzungen aus, um den Brand unter Kontrolle zu halten. Als gegen 4.10 Uhr jedoch wieder Flammen zu sehen waren und ein größerer Brandherd loderte, musste die Feuerwehr mit einer Drehleiter anrücken und löschen.
Seit 5.45 Uhr am Mittwochmorgen halten zwei Fahrzeugeinheiten Brandwache. "Die Lage ist unter Kontrolle", sagte Peter Krämer. Zwei Brandsachverständige untersuchen die Unglücksstelle. Das sei am Dienstag noch nicht im großen Umfang möglich gewesen, so Polizeipressesprecher Udo Heppe, da der Brandort erst abkühlen musste. Dass es im Laufe des Tages schon Ergebnisse geben wird, ist wohl nicht zu erwarten. "Das kann dauern, es sei denn, man findet unter dem Bauschutt einen alles entscheidenden Hinweis", sagte Heppe.
Leichte Verletzungen
Den beiden Feuerwehrleuten, die am Dienstag am Brandort ausgerutscht waren und ins Krankenhaus kamen, soll es - laut Angaben der Feuerwehr - wieder gut gehen. Sie hätten nur leichte Verletzungen davon getragen.
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