Im „Rex“ soll der Kunde König sein

Aus dem Café am Dom wurde das Rex am Neheimer Dom
Aus dem Café am Dom wurde das Rex am Neheimer Dom
Foto: WP

Neheim..  Aus dem Neheimer Café am Dom ist das modern gestylte Restaurant Rex mit Café- und Bistro-Betrieb geworden. Die komplette Einrichtung - von Tischen, Stühlen und Ladentheke bis zu Beleuchtung, Bodenbelägen und Kücheninventar - wurde erneuert. Die Gäste erleben jetzt ein Lokal, das beim Gastro-Konzept und im Lokal-Design dem heutigen Zeitgeist entspricht.

Von diversen Frühstücksangeboten bis zu einer großen Auswahl an warmen Gerichten plus Salate reicht die Speisekarte. Neben traditionellen Speisen aus der heimischen Region gibt es zum Beispiel bei Salaten auch eine italienische Komponente (der Koch kommt aus Italien). Weiterhin gibt es im „Rex“ eine reichhaltige Kuchentheke mit Torten aus dem Hause Krengel. Im Aussschank sind Veltins, Grevensteiner und Maisel’s Weißbier vom Fass.

Mit Hilfe des Vermieters Klaus Humpe hat der neue Betreiber des „Rex“, der Grieche Sotirios Ntovas, am Neheimer Marktplatz einen gastronomischen Treffpunkt geschaffen, der für die Kunden täglich zwischen 8.30 Uhr und 24 Uhr durchgehend geöffnet ist. Der Kunde kann wählen, ob er „nur“ einen Kaffee trinken möchte oder seinen großen Hunger stillen will.

170 qm Bewirtungsfläche im Lokal

Neben der 170 qm großen Bewirtungsfläche im Ladenlokal bietet das „Rex“ auch Außengastronomie an. „Mit der Stadt ist abgesprochen, dass das ,Rex’ (und natürlich auch das benachbarte Eis-Café) die Bestuhlung bis auf den eigentlichen Marktplatz ausdehnen kann, wenn der Marktplatz nicht anderweitig, zum Beispiel für den Wochenmarkt, benötigt wird“, berichtet Klaus Humpe. Er hatte das Lokal im Oktober 2014 an Sotirios Ntovas neu verpachtet. Der Grieche war zuvor Wirt im Lokal „Ayers Rock“ an der Neheimer Engelbertstraße.

Schnell kamen Vermieter und Pächter überein, dass eine Komplett-Renovierung des Lokals nötig ist. Die achtwöchigen Umbauarbeiten erfolgten dann vom 23. März bis 21. Mai 2015. Am Freitag vor Pfingsten öffnete das „Rex“ dann erstmals. Der Lokalname „Rex“ soll auch Programm sein. Denn das aus der lateinischen Sprache stammende Wort „Rex“ heißt übersetzt „König“ - „und bei uns soll der Kunde König sein“, lächelt der Wirt Ntovas. Er beschäftigt acht Service-Kräfte.

Bedingt durch die umfassende Lokal-Renovierung ist schon nach wenigen Tagen - im Vergleich zu den früheren „Café am Dom“-Zeiten - ein neuer Alters-Mix unter den Gästen zu erkennen. Man sieht jetzt deutlich mehr junge Leute als früher. Das Betreiber-Ehepaar Sotirios und Athina Ntovas ist auch mit der bisherigen Publikumsresonanz sehr zufrieden. Es herrscht reger Betrieb im Lokal und der Wirt hat schon manches Lob für die Neugestaltung des Lokals gehört.

Auch Veränderungen in der Baguetteria

In der „Baguetteria“ an der Neheimer Möhnestraße 3 wurde das Gastro-Konzept erweitert. „Wie bisher gibt es hier morgens und mittags ein großes Frühstücksangebot sowie belegte Baguettes, nachmittags und abends werden künftig Steaks und Edel-Burger angeboten“, berichtet der neue Betreiber aus der „LDT Food GmbH“, Lothar Zacharias, der auch als Koch in der Baguetteria mitarbeitet.

In der Baguetteria, die künftig den Beinamen „Beef & Burger“ erhält, gelten ab Dienstag, 2. Juni, folgende Öffnungszeiten: montags bis samstags 8.30 bis 14 Uhr sowie dienstags bis samstags 17 bis 22 Uhr. Es gibt einen fließenden Übergang, denn die Baguetteria ist jetzt zu den alten Zeiten geöffnet.

Bei den neuen Steak- und Burger-Gerichten legt Zacharias Wert auf gute Fleischqualität aus heimischen Betrieben. „Man wird den Unterschied schmecken“, lächelt Zacharias.

HINTERGRUND

Bei einer IHK-Passantenbefragung wurde häufig ein unterentwickeltes gastronomischen Angebot in der Neheimer Innenstadt kritisiert. Als Vorsitzender des Bezirksausschusses Neheim freut sich nun Klaus Humpe zusammen mit dem Geschäftsführer von Aktives Neheim, Conny Buchheister, darüber, dass nun gleich zwei Betriebe , das neue „Rex“ und die „Baguetteria“, die Aufenthaltsqualität in Neheim deutlich verbessern. „Das Einkaufen und Flanieren mit Gelegenheit zur Einkehr in ein Lokal gehören zusammen. Beides markiert die Attraktivität der City“, betont Humpe.