Im FSG ist jede Menge Musik drin

FSG Tanzwerkstatt 6
FSG Tanzwerkstatt 6
Foto: WP

Hüsten..  Mit dem Frühjahrskonzert startete die Bigband des Franz-Stock-Gymnasiums in Hüsten in das 26. Jahr ihres Bestehens.

Ein Moment der Stille musste vorangestellt werden: Bei der Begrüßung gab Muiklehrerin Antje Tetzlaff bekannt, dass ein Programmpunkt – der Erfolgssong von Reinhard May „Über den Wolken…“ – wegen des Flugzeugabsturzes tags zuvor entfällt, aus Pietät gegenüber der Absturzopfer. Unter den mehr als 500 Besuchern, die das Kulturzentrum füllten, war auch der ehemalige Schulleiter Dr. Heinrich Blana.

Thema „Aufbruch“

Das drei Stunden dauernde Programm zum Thema „Aufbruch“, dessen musikalischer Schwerpunkt im Bereich der Popularmusik lag, umfasste verschiedene Pop-, Rock- und Jazzrichtungen bis hin zu aktuellen Hits. Es wurde mit drei Stücken eröffnet durch die Juniorbigband, u. a. mit einem mit einem Queen-Medley. Beteiligt waren auch die Musikwerkstätten der 5. und 6. Klassen. Die Bläser (Leitung: Beate Ullrich) zeigten einen kleinen Querschnitt kurzer Stücke, nach nur einem halben Jahr in der Werkstatt erlernt.

Die Streicher (Leitung: Susanne Keller) unterstützen das Vororchester „Appetizer“ (Leitung: Martin Beitzel) bei der Darbietung aktueller Stücke, die auch den Oberstufenchor unterstützten. Für zusätzliche Abwechslung sorgten die Tanzgruppen, die Werkstatt Tanz (Leitung: Katharina Dell) und die Tanz-AG (Leitung: Lena Schlinkmann), beide mit einem Hiphopmedley. Die Schulband „Default“ (Leitung: David Krüger) präsentierte Stücke vom Jazz bis zum Rock und der Musikkurs Q 1 (Jahrgangsstufe 11) den aktuellen Cupsong von A. Kendrick.

Die zweite Programmhälfte im Kulturzentrum gestaltete die FSG-Bigband unter der Leitung von Antje Tetzlaff, die auch gesamtverantwortlich zeichnete. Die jungen Musiker hatten sich in mehreren Workshops mit dem bekannten Saxofonisten Uwe Plath intensiv auf das Konzert vorbereitet. Am Xylophon stand das ehemalige FSG-Bigband-Mitglied bzw. der heutige Profi-Musiker Matthias Strucken. Der zweite Jazzprofi an diesem Abend war der ukrainische Trompeter Dimitrij Telmanov, der Dozent beim letzten Arnsberger Kunstsommer war.

Zum Schluss des abwechslungsreich gestalteten Programms dankte Schulleiter Dr. Andreas Pallack allen Mitwirkenden für einen „langen und phantastischen Abend“, den das dankbare Publikum immer wieder mit lang anhaltenden Klatschsalven begleitete.