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Winterschützenfest

Holzener Schützen küren erste Schneekönigin

19.01.2016 | 08:00 Uhr
Holzener Schützen küren erste Schneekönigin
Beim Winterschützenfest wurde Jana Köster (Zweite von links) die 1. Schneekönigin der Holzener Schützenbruderschaft. Ihr Prinzregent ist Bruder Tim (links). Das Arnsberger Stadtkönigspaar Werner und Christiane Kosik gratuliertFoto: Achim Benke

Holzen. Die Holzener Schützenbruderschaft St. Johannes Evangelist freut sich über erste Schneekönigin. Es ist Jana Köster. Die 18-jährige Holzenerin hatte sich am Ende des 28-minütigen Wettkampfs gegen 20 Mitbewerberinnen durch. Die Aufgabe bestand darin, 28 Weihnachtsdekorationsteile vom Holzener Schützenschneemann mit weißen Tennisbällen abzuwerfen.

„Während des Wettkampfs habe ich daneben geworfen und beim letzten Deko-Teil treffe ich dann. Ist schon verrückt. Ich hatte eigentlich keine Ambitionen Königin zu werden“, lacht die erste Schneekönigin. Zu ihren Mitkonkurrentinnen hatte sie im Vorfeld gesagt: „Passt auf, das letzte Ding werfe sicherlich ich ab.“ Die Schülerin des Berufskollegs am Eichholz wählte ihren Bruder Tim zu ihrem Schneeprinzen. Der 23-jährige Maschinenbau-Student meinte lächelnd: „Ich wurde von meiner kleinen Schwester gezwungen. Nein, in der Familie hilft man sich sofort.“

Rund 300 Gäste amüsieren sich

Zum kleinen Jubiläum beim 5. Winterschützenfeste hatte sich das Organisationsteam etwa Neues einfallen lassen: Diesmal durften nur Frauen auf den Schützenschneemann werfen. Die Dekoration mit Tannenbäumen war nicht so üppig wie in den vergangenen Jahren, aber sehr einladend.

Die Getränkepreise waren sehr moderat und bürgerlich, für die rund 300 Gäste beim Winterschützenfest angenehm. Das Glas Bier kostete 1 Euro, die anderen Getränke lagen nur knapp darüber. Nach der Proklamation der Schneekönigin ging es zur „Happy-Hour“ in die Sektbar. Mit im Orga-Team war die Jungschützenkompanie mit ihren 35 Mitgliedern unter neuer Führung von Philipp Schlinkmann. Seit einer Woche ist er der neue Chef der Holzener Jungschützen. Er bemerkte: „Es sind viele Besucher heute hier, die man sonst nicht auf dem Fest gesehen hat, darunter ein großer Anteil der jungen Generation.“ Das bestätigte die Besatzung des „Monetenstübchen“ im Eingangsbereich der Schützenhalle sowie 2. Brudermeister Klaus Schulte, der ergänzt: „Der Frauenanteil ist in diesem Jahr höher als bei den letzten Veranstaltungen.“

Zufriedener 1. Brudermeister

Auch die Schützen aus Eisborn und Oeventrop besuchten die Holzener. „Den Oeventropern hat es hier beim Stadtschützenfest so gut gefallen, dass sie zum Winterschützenfest wiederkommen wollten. Das ist der Sinn des Stadtschützenfestes gewesen, dass man sich im Stadtgebiet gut vernetzt“, betont 1. Brudermeister Thomas Lepping. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der neu gestalteten Veranstaltung. Den musikalischen Part übernahm DJ „Mega Matz“ (Matze Stegmann).

HINTERGRUND

Hutsammlung für DKMS erbringt 400 Euro

Beim Winterschützenfest sorgten Holzener Schützen für eine Hutsammlung wegen der Typisierungsaktion für Arman Licina. Der 16-jährige Hüstener ist an Leukämie erkrankt. Am 30. Januar von 11 bis 16 Uhr gibt es in der Schützenhalle Holzen eine Blut-Typisierung, um eventuell einen Stammzellspender zu finden.

Um die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) bei der Finanzierung der später anfallenden Laborkosten für Blut-Typisierungen zu unterstützen, starteten Thomas Lepping und Klaus Schulte beim Winterschützenfest diese Hutsammlung, bei der rund 400 Euro zusammenkamen.

Achim Benke

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2016-01-19 08:00
Neheim und Hüsten