Große Hoffnungen in die Herdringer Dorf-Jugendkonferenz

Herdringen..  Zum Herdringer Neujahrsempfang in der „Alten Post“ begrüßte Vereinsringvorsitzender Michael Brüne die Vertreter der 30 Vereine und Gremien aus dem Krähendorf. Er dankte allen, die sich im vergangenen Jahr in Vereinen, Organisationen, in Schule und Kindergarten und in den politischen Gremien „für unser Dorf eingesetzt haben.“ Besonderer Dank galt auch dem Herdringer Forum und allen Autoren, die an der ersten Ausgabe des „Herdringer Boten“ mitgewirkt haben. Interessante zeitgeschichtliche Themen sollen auch in der Zukunft aufgearbeitet werden.

Michael Brüne erinnerte auch an die kommunale Neugliederung vor 40 Jahren, als Herdringen nach 1115 Jahren als eigenständischer Ort mit eigener Verwaltung und Gemeindehoheit aufgeben musste. In der neuen Stadt Arnsberg habe man seitdem mit mancherlei Nachteilen zu kämpfen gehabt. Brüne lobte aber ausdrücklich noch einmal die Cleverness des letzten Herdringer Gemeinderates unter Bürgermeister Kurt Schmidt, der zuvor noch einige wichtige positive Entscheidungen für Herdringen verwirklicht habe.

Intaktes Vereinsleben

Der Vereinsringvorsitzende erinnerte noch einmal an die Kommunalwahl im Mai und die Erweiterung der Buslinien im vergangenen Jahr.

Der Veranstaltungskalender 2015 beinhalte 150 Veranstaltungen und zeuge von einem intakten Vereinsleben im Dorf. Besonders wurde auf die Dorf-Jugendkonferenz am 28. Februar hingewiesen, wozu besonders die 16- bis 25-jährigen Herdringer eingeladen sind, von denen man Anregungen, Änderungen und Verbesserungen für das zukünftige Dorfleben erhofft.

Am 21. März findet das 38. Wunschkonzert des Musikvereins statt, vom 1. bis 3. August das Schützenfest, am 5. September der Schnadegang und am 19. September richtet die Schützenbruderschaft das 1. Arnsberger Stadtschützenfest aus, wozu Schützenoberst Thomas Reiß besonders einlud. Schließlich findet am 21. November der 5. Herdringer Weihnachtsmarkt statt, bei dem alle Herdringer Vereine aktiv im Einsatz sind.

Kindergartenleiterin Anni Franke, die im März nach 40 Jahren als Erzieherin in den verdienten Ruhestand geht, nahm die Gelegenheit wahr, sich bei allen zu bedanken, die das „Krähennest“ in alle den Jahren unterstützt haben. Zum Schluss des offiziellen Teils kamen noch drei Erwachsene in Gestalt der „Heiligen Drei Könige“ und sammelten Spenden für Kinder in der Dritten Welt.