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Weihnachtskonzert

Frohe Botschaft schallt durch Hüsten

04.01.2010 | 17:17 Uhr
Frohe Botschaft schallt durch Hüsten

Hüsten. Das weihnachtliche Konzert in Hüsten erfüllte die Pfarrkirche St. Petri am Wochenende mit besinnlicher Stimmung.

„Auf musikalische Weise die Weihnachtsfreude derGeburt des Herrn, des Mensch gewordenenChristus, verkünden”, so formulierte Pfarrer Dietmar Röttger die Botschaft der Heiligen Nacht zu Beginn des Festkonzertes zurWeihnachtszeit.

Der Kirchenchor St. Petri veranstaltete es zum 50. Mal. 1949 vom damaligen Organisten Max Puttkammer ins Leben gerufen, wurde es von Heinz Niehaus und Dr. Marc Mönig erfolgreich fortgesetzt. In den 60er Jahren war das Konzert zwölf Mal ausgefallen. Zum neunten Mal zeichnete Peter Volbracht für die Gesamtleitung des Weihnachtskonzertes verantwortlich. Wie immer: stimmungsvoll die Kulisse des Chorraumes der altehrwürdigen Pfarrkirche St. Petri mit fast 900 brennenden Weihnachtskerzen an den 12 Meter hohen Tannenbäumen und der Geburtsszene im beleuchteten Chorfenster.

100 Mitwirkende

Neben dem gastgebenden Kirchenchor St. Petri zählten zu den 100 Mitwirkenden der Kirchenchor St. Maria Magdalena Bruchhausen, der Männerchor Liederkranz, die Schola Canticorum Hüsten, die „Minisänger” des Kinderchores an St. Petri und im Pastoralverbund Röhr-Ruhr, das Ensemble „pro musica”, Mülheim, sowie die Solisten Dr. Edeltraud Macke-Rosenbaum (Alt), Pfarrer Dietmar Röttger und Thomas Iwe (beide Tenor), Constanze Vogel (Violine), Henriette Böltz-Vogel (Oboe) und Angelika Ritt-Appelhans (Orgel).  Das Programm war ausgewogen und ein voller Erfolg, eingeleitet mit dem „Hosianna” von Abbe´ G. J. Vogler durch den MC Liederkranz, der noch einige bekannte Weihnachtsmelodien zum Gelingen beisteuerte. Auch die „Schola Canticorum”, die beiden Kirchenchöre und die Minisänger vermittelten mit ihren Vorträge  eine festliche Stimmung, wobei die klangschönen Sätze ausgezeichnet ankamen, genau so wie die Solodarbietungen, ob vokal oder instrumental.

Weihnachtliche Weisen

Mit zwei weihnachtlichen Weisen brillierte Thomas Iwe mit seiner Tenorstimme, wie auch Dr. Edeltraud Macke-Rosenbaum und Pfarrer Dietmar Röttger mit dem „O sanctissima” von Antonin Dvorak. Für eine Programmbereicherung sorgte auch das Ensemble „pro musica”, zusammen mit Henriette Böltz-Vogel (Oboe) und ihrer Tochter Constanze Vogel (Violine) mit zwei Konzertstücken von Johann Sebastian Bach, sicher begleitet von Angelika Ritt-Appelhans (Orgel).  Den finalen Glanzpunkt setzte der Kirchenchor St. Petri mit der „Missa pastoralis in C” von Jakub Jan Ryba, der damit das 130. Jahr des Chores erfolgreich abschloss und noch einmal Herz, Gemüt und Seele der Besucher mit einem anspruchsvollen Programm in der gut besetzten Kirche erfreute. Lang anhaltend war der Schlussbeifall der Anwesenden, die nach dem gemeinsam gesungenen „O du fröhliche” den Heimweg im verschneiten Hüsten antraten. Mit dem 50. Weihnachtskonzert schloss der Kirchenchor St. Petri seinen „runden” Geburtstag zum 130-jährigen Bestehen erfolgreich an. Das vielköpfige Publikum war tief beeindruckt und dankte mit lang anhaltendem Applaus.

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