Feuerwehr rettet Bewohner bei nächtlichem Wohnungsbrand

Brand im Fresekenweg 7Ausgebrannt ist eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Fresekenweg in Neheim.
Brand im Fresekenweg 7Ausgebrannt ist eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Fresekenweg in Neheim.
Foto: Martin Schwarz
Was wir bereits wissen
Eine Wohnung auf dem Neheimer Fresekenweg hat in der Nacht gebrannt. Die Feuerwehr war mit 75 Kräften im Einsatz, die Brandursache ist unklar.

Neheim.. Erheblicher Sachschaden entstand in der Nacht zum Montag (gegen 2.30 Uhr) bei einem Wohnungsbrand in einem großen Mehrfamilienhaus am Fresekenweg. Durch die Rauchgase erlitten drei Personen Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die 3. Etage des mehrstöckigen Wohnhauses, in dem der Brand ausbrach, ist derzeit nicht bewohnbar. Hier ist die Wohnung, in der das Feuer ausbrach, ausgebrannt.

Aufgrund von Rauchschäden ist die zweite Wohnung auf dieser Etage auch nicht bewohnbar. Viel Qualm zog auch noch in zwei weitere, oberhalb gelegene Wohnungen, die ebenfalls zurzeit nicht bewohnbar sind.

Personen aus Fenster und vom Balkon gerettet

Zuallererst war es Aufgabe der Feuerwehr, Menschen aus dem 13 Wohnungen umfassenden Ostflügel des Gebäudes zu retten. So wurden zwei Personen - in einem Fall mit einer Drehleiter und im anderen Fall mit einer Leiter - aus einem Fenster bzw. von einem Balkon gerettet. Viele Hausbewohner konnten sich selbst retten und liefen nach draußen.

Feuerwehr Der Wohnblock (Ost- und Westflügel) wurde von der Feuerwehr komplett evakuiert. Der Rettungsdienst brachte drei Personen (im Alter zwischen 21 und 59 Jahren) mit Verdacht auf Rauchgasinhallation ins Krankenhaus. Zehn Personen wurden zwischenzeitlich von Einsatzkräften betreut, bis sie in ihre, nach dem Brand nicht gesperrten Wohnungen zurückkehren konnten.

Feuerwehr mit 75 Einsatzkräften vor Ort

Die Feuerwehr war mit insgesamt 75 Einsatzkräften und zahlreichen Fahrzeugen vor Ort. Als die ersten Löschkräfte die Wohnung betraten, schlugen ihnen die Flammen entgegen. Der Löschangriff erfolgte sowohl von innen als auch von außen. Der Brand als solcher war dann schnell unter Kontrolle.

Die Brandursache steht noch nicht fest. Die polizeilichen Ermittlungen laufen noch. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen durch.