Erste Sofortmaßnahmen in Neheim eingeleitet

Stau auf der B-7-Brücke.
Stau auf der B-7-Brücke.
Foto: WP

Neheim..  Nach den ersten beiden Baustellentagen auf der B-7-Brücke im Ohl reagieren Autofahrer sichtlich genervt auf die langen Staus, die sich auf den Umleitungsstrecken zu den Hauptverkehrszeiten morgens zwischen 7.30 und 8.30 Uhr und nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr bilden. Die „Rush Hour“ des Berufsverkehrs verwandelt sich in „Slow Moving“.

Einige Bürger haben sich deshalb schon mit Verbesserungsvorschlägen an den Vorsitzenden des Bezirksausschusses Neheim, Klaus Humpe, gewandt. Unsere Zeitung bat nun die Stadtwerke Arnsberg, die die innerstädtische Umleitung ausgeflaggt hat, um eine Stellungnahme.

Wolfgang Schomberg, der bei den Stadtwerken Arnsberg den Geschäftsbereich Straßen und Brücken leitet, hat einen Vorschlag - bessere Kennzeichnung der in Fahrtrichtung Neheim-City gesperrten kleinen Ohlbrücke - schon umgesetzt. Die bisherige Beschilderung „Ohlbrücke gesperrt für Lkw“, die sich an der Ecke Im Ohl / Bergheimer Weg befindet, wurde durch die Beschilderung „Ohlbrücke gesperrt“ ersetzt, wodurch Fahrzeuge aller Art (also auch Pkw und Motorräder) die kleine Ohlbrücke nicht in Richtung Neheim-City befahren dürfen. Der Effekt, dass sich nun Autofahrer nicht mehr vor der kleinen Ohlbrücke festfahren, hätte aber nach Autofahrer-Wünschen noch besser sein können, wenn bereits in Höhe der Metzgerei Bergkemper ein entsprechend großes Schild aufgestellt werden würde.

Verkehr soll besser abfließen

Als weitere Sofortmaßnahme kündigte Schomberg an, dass er sich bei der Straßenverkehrsbehörde für eine neue, nach links abknickende Vorfahrtsregelung an der Ecke Metzgerei Bergkemper (Im Ohl /Bergheimer Weg) einsetzt. Hiervon profitieren Autofahrer, die über die kleine Ohlbrücke kommen und über die Umleitungsstrecke Bergheimer Weg / Felsenweg / Donnerfeld fahren wollen. Hierdurch kann der Verkehr besser abfließen. Für weitere Maßnahmen will Schomberg die Entwicklung der Verkehrsströme zunächst noch abwarten. „Die Erfahrung zeigt, dass sich Autofahrer nach ein paar Tagen auf eine neue Verkehrssituation einstellen und es insofern schon Entzerrungen geben kann“, so Schomberg. Gleichwohl ist ihm auch bewusst, dass Staus zu Hauptverkehrszeiten nicht gänzlich zu vermeiden sind, aber gemildert werden könnten. Wie dies im Detail künftig noch passieren werde, sei noch abzuwarten.

HINTERGRUND

Landesbetrieb reagiert auf Versäumnis

Der Landesbetrieb Straßen.NRW verbessert nachträglich die Beschilderung der überörtlichen Umleitungsstrecke. Denn vor der A445-Abfahrt Wickede (Fahrtrichtung Arnsberg) sollte ein Umleitungsschild stehen, damit die Au-tofahrer nicht „Neheim/Voßwinkel“ abfahren. Diese Beschilderung vor der Abfahrt Wickede wird nun nachgeholt. Ob weitere Maßnahmen nötig sind, entscheidet Straßen.NRW abhängig von der weiteren Verkehrsentwicklung.