Erinnerung an das Röhr-Hochwasser im Mai 1984

Hüsten/Müschede..  Nachdem vor einiger Zeit unser Leser Ludger Frieling mit einem Foto aus dem Jahr 1909 an das enorme Ruhr-Hochwasser und die Zerstörung einer Ruhrbrücke in Hüsten erinnert hatte, wurden Erinnerungen unseres Lesers Albert H. Hoffmann aus Müschede an ein anderes Hochwasser wach, von dem er selbst Fotos gemacht hatte. Er schickte uns Bilder, die das Hochwasser im Tal der Röhr in Müschede im Mai 1984 zeigen. Ein Bild wurde von der „Schwarzen Brücke“ - aus Richtung Hüsten kommend - gefertigt. Im Hintergrund ist das Haus Rettler zu sehen. Ein weiteres Foto zeigt das Hochwasser im Mai 1984 vor der Wepa in Müschede.

Beim Blick auf die Geschichte der heimischen Hochwasser erinnert Hoffmann auch ans Jahr 1464, als die Rodentelgen-Kapelle in Bruchhausen fast ganz zerstört wurde. Ferner kam es im Jahr 1884 zu großen Wasserströmungen nach einem Unwetter und im Jahr 1890 ereignet sich um das Namensfest der Heiligen Katharina im November 1890 die so genannte Katharinenflut. Diese richtete erhebliche Schäden im Bereich der damaligen Fürstenberg´schen Mühle und den sich anschließenden Röhrwiesen an. Auch der Verbindungsweg von der damaligen Rönkhauser Straße (heute Heinrich-Lübke-Straße) zum Herdringer Schloss war wohl total vom Wasser überdeckt. Weitere Überschwemmungen ergaben sich dann insbesondere im Jahr 1934.