Eltern sind von Bau-Verzögerungen irritiert

Müschede..  Nach dem Wassereinbruch in den Müscheder Kindergarten im Zusammenhang mit den Arbeiten für den Erweiterungsbau im Sommer 2014 ist es zu Kommunikationsproblemen im Verhältnis zu den Eltern gekommen. Es gab Irritationen zur Dauer der Bauarbeiten, die sich immer wieder verzögerten, erklärt der Müscheder Bezirkausschussvorsitzende Hubertus Mantoan im Nachklang zur Bezirksausschusssitzung, in der dieses Thema zur Sprache kam. Erschwert wurden die Erweiterungsarbeiten durch einen mehrfachen Wassereinbruch auf Grund von Starkregenereignissen im Sommer 2014, die zu einem erheblichen zeitlichen Verzug der Fertigstellung geführt haben. „Die während der Bauzeit entstandenen Mängel und Probleme wurden leider nicht zeitnah und nachvollziehbar erklärt, so dass die Eltern deutlich unzufrieden mit der monatelangen Situation waren“, sagt Mantoan und fügt an: „Die Bauarbeiten sind bald abgeschlossen. Das Inventar für die Räume kann ab 16. Februar eingeräumt werden!“

Bauarbeiten bald abgeschlossen

Mantoan bedankte sich bei den Eltern und den Mitarbeiterinnen der KiTa, die die monatelangen Unannehmlichkeiten geduldig über sich ergehen lassen mussten. Er mahnte zudem an, dass erst eine Folge und Anhäufung der unerledigten Probleme zu dieser Situation geführt hätten, was durch rechtzeitige Gespräche zumindest hätte erklärt werden können. Einig war man sich, dass die KiTa in Müschede nach Fertigstellung im Grunde als komplett neues Gebäude in zeitgemäßer Ausstattung einen Mehrwert erhalten wird.

Der Bezirksausschuss Müschede befasste sich auch mit den Aktivitäten der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Steinbruchs Habbel (BI KOHA IV). Der Sprecher der BI, Josef Reichenbruch, stellte anhand einer von Fotos unterstützten Präsentation den derzeitigen Stand der Initiativen dar. Neben der im Januar eingebrachten Petition gegen die Abteufung der Abbauphasen I - III befasst sich die BI derzeit in verschiedenen Arbeitsgruppen mit dem Genehmigungsverfahren der Abbauphase IV (die WP/WR berichtete bereits)

Von Seiten der SPD wurde zum wiederholten Male angemahnt, dass die fehlenden regelmäßigen Leerungen von Straßengullis an bestimmten Stellen im Dorf zu Problemen führen. Weiterhin wurde darum gebeten, Laubcontainer zukünftig über einen längeren Zeitraum stehen zu lassen. Die Mehrzweckstreifen entlang der B 229 sollen nach Wunsch von Ratsmitglied Stüttgen mit sog. Piktogrammen (Fahrradfahrer) versehen werden, weiterhin bat er um die Beleuchtung des Verbindungsweges zwischen Kronen- und Rönkhauser Straße.