Die „81er“ lagen ihm am Herzen

Müschede..  Mit dem gebürtigen Hüstener Friedel Humbeck ist kürzlich einer der letzten Angehörigen und Nachkommen des „Reserve-Infanterie-Regiments 81“ verstorben. Sein Vater Friedrich hat vor 101 Jahren die Schlacht bei Neufchateau zu Beginn des 1. Weltkriegs überlebt, bei der zahlreiche Sauerländer ihr junges Leben lassen mussten. Das Gedenken an diese Schlacht wurde von Friedel Humbeck jahrzehntelang organisiert.

Nach seiner Schulzeit machte Friedel Humbeck ab 1944 eine Lehre als Großhandelskaufmann. 1954 wechselte er zur Molkerei Ruhrtal. Beim SuS Hüsten 09 spielte Humbeck in der A-Jugend Fußball, ab 1948 beim TuS Müschede in der 1. Mannschaft, danach wechselte er in die AH-Mannschaft, die er 1960 mit gegründete. 2005 feierte er mit seiner vor fünf Jahren verstorbenen Ehefrau Franziska Goldhochzeit.

Mit den Familien seiner beiden Töchter trauert auch die Müscheder Vereinswelt, denn Friedel Humbeck gehörte fast allen Vereinen im Eulendorf an. Am Donnerstag, nach dem Seelenamt um 14.30 Uhr in der St. Hubertuskirche, erfolgt die Beerdigung auf dem Dorffriedhof.