Caritas-Leitgedanke: „Großes geschieht im Kleinen“

Caritas-Jubiläumsempfang in Müschede
Caritas-Jubiläumsempfang in Müschede
Foto: WP

Müschede..  „Großes geschieht im Kleinen“ - unter diesem Leitgedanken feierte die Caritas-Konferenz St. Hubertus Müschede ihr 50-jähriges Bestehen.

In dem festlichen Gottesdienst stellte Diakon Wolfgang Frohwein, geistlicher Begleiter der Caritas-Konferenzen in der Gesamtpfarrei St. Petri, die Berufung eines jeden Menschen zur tätigen Nächstenliebe in den Mittelpunkt seiner Predigt. Wenn viele Menschen mit ihren Begabungen und Talenten sich gemeinschaftlich zusammentun und auf die Nöte und Sorgen ihrer Mitmenschen achtgeben und handeln, dann entsteht aus vielen kleinen Dingen das große Ganze. Festlich eingestimmt, auch durch die einfühlsamen Lieder des Chores der Jungen Harmonie Müschede, begaben sich die Kirchenbesucher und Gäste anschließend zur Feierstunde in das Hubertushaus.

Erinnerung an Vereinsgeschichte

Caritas-Vorsitzende Barbara Reichenbruch und ihre Mitarbeiterinnen empfingen hier die Gäste. Pfarrer Dietmar Röttger gratulierte als Leiter der Gesamtpfarrei St. Petri und beschrieb die wichtige Aufgabe der Caritas als bedeutenden Auftrag des Christseins vor Ort. Brigitte Lutter übermittelte die Grüße des Erzbistums. Wie wichtig die Vernetzung der Arbeit mit dem Caritas-Verband Arnsberg ist, beschrieb Thomas Kellermann vom Verband.

Anschließend wurde die Geschichte von 50 Jahren lebendig aufbereitet. Fotos erinnerten an die Gründerinnen von 1965, Regina Rettler und Josephine Rüther. Die Caritas-Konferenz St. Hubertus als organisierte Form der Caritas ist aus der damaligen kath. Frauengemeinschaft hervor gegangen. Regina Rettler war die erste Vorsitzende. Schon damals gab es viele Mitarbeiterinnen. Unter ihnen auch Josefa Plothe, die ab 1971 den Vorsitz übernahm und ihn 1990 in andere Hände gab. Josefa Plothe und ihr Mann Theo sowie die damaligen Mitarbeiterinnen waren das Gesicht der Caritas in Müschede. Ingrid Daum und Maria Keilig konnten selbst aus ihrer Zeit als Vorsitzende berichten.

Als Ingrid Daum zeitweise ihren Wohnsitz nach Gelsenkirchen verlegt hatte, wurde kurzerhand eine Sitzung der Konferenz mit einem Ausflug verbunden und nach Gelsenkirchen verlegt. Sie berichtete auch von einer großen Hilfsaktion für ein Waisenhaus in Breslau, das wegen Hochwasser dringend Hilfe benötigte. Maria Keilig berichtete von gut organisierten Seniorenausflügen mit großer Teilnehmerzahl berichten. Unter ihrem Vorsitz wurde der Krankenhausbesuchsdienst wieder neu in den Blick genommen und belebt, um die Priester von diesen Aufgaben zu entlasten.

Hildegard Bückins mit ihrer Gitarre und ihre Flötenkinder Theresa Wolke und Theresa Heller erfreuten die Gäste mit ihren Musikstücken. Mit einem Imbiss und zahlreichen Gesprächen klang die Feierstunde aus.

HINTERRGRUND

36 aktive Mitarbeiterinnen

Die Vorsitzende der Caritas-Konferenz St. Hubertus Müschede, Barbara Reichenbruch, freute sich beim Jubiläumsempfang über die Anwesenheit von vielen ehemaligen Mitarbeiterinnen, die trotz fortgeschrittenen Alters gekommen waren.

Der Dank galt auch den derzeit 36 aktiven Mitarbeiterinnen der Konferenz, die vielfältige Aufgaben übernehmen und den Gedanken der Caritas vor Ort „Menschen in Not helfen“ weitertragen. Alle Geldspenden fließen direkt in die örtliche Arbeit.