Bruchhausen trauert um Rudi Müller

Bruchhausen..  Nach langer Krankheit ist am Dienstag mit Rudi Müller ein bekannter und allseits beliebter Pohlbürger im Alter von 87 Jahren verstorben. Mit seiner Ehefrau Elisabeth und den Familien seiner drei Kinder trauern auch viele Bruchhausener um einen lieben Mitmenschen, der das Vereinsleben in Bruchhausen nachhaltig geprägt hat. Müllers Rudi zählte zu den „dörflichen Urgesteinen“, die mit ihrer Arbeit Spuren hinterlassen.

Das gilt vor allem für den TuS Bruchhausen, dem der Verstorbene vor 72 Jahren beitrat und dort schon früh Ämter übernahm, u. a. als Kinderturn- und Oberturnwart. Insgesamt hat er 34 Jahre Vorstandsarbeit geleistet, so auch als Vereinschef, danach wurde er Ehrenvorsitzender. Oft stand er auch beim TuS-Karneval in der Bütt. Aber auch beim Sauerländer Turngau engagierte sich der erfolgreiche Geräteturner, war Mitglied der Gauriege und elf Jahre Bezirksvorsitzender, wurde danach Ehrenvorsitzender des Sauerländer Turngaues. Er war zudem oft als Kampfrichter bei Deutschen Turnfesten im Einsatz.

Auf vielen Ebenen aktiv

Auch der Schützenbruderschaft St. Maria Magdalena gehörte er 67 Jahre an, war viele Jahre Mitglied bei Kolping und gründete den Kegelclub „Ruhige Kugel“ mit, dessen Ehrenpräsident er war. Vier Jahre war er im Pfarrgemeinderat. Rudi Müller hat das Friseurhandwerk erlernt und bestand 1955 die Meisterprüfung, führte bis 1969 einen eigenen Salon, wechselte dann zur Sparkasse Arnsberg-Sundern, wo er bis zum Eintritt ins Rentenalter im Schalterservice beschäftigt war.

Am morgigen Samstag nach dem Seelenamt um 10 Uhr in der Magdalenen-Kirche ist Beisetzung auf dem Dorffriedhof .