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Blitzblanke Boliden und bunte Graffiti

14.10.2012 | 16:28 Uhr
Blitzblanke Boliden und bunte Graffiti
Beim Hüstener Herbst 2012 wurde auch Straßenmalerei geboten.Foto: Benke

Hüsten. An den Erfolg des vergangenen Jahres haben die Organisatoren des „Hüstener Herbstes“ auch am gestrigen Wochenende wieder angeknüpft. Sie haben sich mit ihren Attraktionen und Verkaufsständen erneut auf die Marktstraße konzentriert. „Wir haben gute Rückmeldungen von den Besuchern bekommen, dass es die Veranstaltung gemütlicher macht“, so Günter Vonde vom Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten.

Besonders, dass für die Kinder wieder Einiges geboten wurde, war ein willkommener Anlass für Familien, den Hüstener Herbst zu besuchen. Im Kinderklettergarten, beim Entenreiten und in den Seilen beim Bungee-Jumping konnten sie sich richtig austoben. Am gestrigen Sonntag fuhren rund 30 blitzblank geputzte Autos in der Marktstraße auf ihre zugewiesenen Positionen. Es waren nicht irgendwelche normalen Serienfahrzeuge, sondern getunte Autos. Ob Lack, Motor, ­Innenraum, Musikanlagen, Felgen oder Karosserie - alles entsprach nicht mehr einem ganz normalen Pkw. Sie gehören den Mitgliedern des Tuning-Clubs „Car-Corps“ aus dem gesamten Ruhrgebiet. Sechs Autofreaks aus Arnsberg und Sundern gehören dazu. Wie auch Roberto und Vanessa Fucile aus Sundern mit ihrem Fiat Punto Sporting. Vor zwei Jahren sagten sie beim jährlichen Tuningtreffen gegenüber unserer Zeitung, dass sie gerne noch Flügeltüren haben möchten. Den Wunsch haben sie sich nun erfüllt. „Bei uns heißt Tuning, dass man nach und nach sein Auto umbaut“, betont Denis Kleinhaus vom Car-Corps. Jeder Wagen ist auf eine ganz spezielle und individuelle Art und Weise umgebaut worden. Die Besitzer machen daraus ein Show- und Shine-Fahrzeug. Für die Mitglieder des Car-Corps heißt Tuning nicht gleich rasen. „Unsere Gemeinschaft hat einen guten Ruf - und das auch bei der Polizei. Wir haben schon mehrere Preise gewonnen und sind mit der größte Club im Ruhrgebiet“, so Kleinhaus. Für sie ist der Hüstener Herbst ein willkommener Anlass, ihre Kunstwerke zu präsentieren. „Es ist ein Hobby das einen immer beschäftigt“, meint Lena Selke aus Alt-Arnsberg. Weiter auf der Hüstener Marktstraße gab es eine große Kuchen- und Kaffeemeile, die zum Schlemmen einlud.

Gestern Morgen startete zum 21. Mal der Straßenmalerwettbewerb. Schon vor dem Anmeldetermin warteten die jungen Künstler darauf, dass sie endlich ihre Kunstwerke auf den Asphalt malen durften. Wolfgang Knupe vom Jugendzentrum Hüsten hofft, dass sich rund 50 Straßenmaler anmelden. Da das Projekt „Vom Pflaster aufs Plakat“ von der Aktion „Arnsbergs Helden“ realisiert werden soll. Lorredana Rizzo, Lilli und Emma Nadol hatten den 4. Platz belegt.



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