600 Gäste kommen zum Fest an der Rodentelgenkapelle

Bruchhausen..  Das traditionelle Kapellenfest, zum vierten Mal mit einer Radfahrerwallfahrt zur Rodentelgenkapelle verbunden, war wieder ein großartiger Erfolg. Eingeleitet wurde das Fest mit einer Messfeier mit Vikar Tobias Hasselhoff und etwa 200 Gläubigen, darunter auch etwa 30 radfahrende Wallfahrer und zahlreichen Messdienern, die den Messdienertag der St.-Petri-Gemeinde hier ausklingen ließen.

Blick auf die Historie

Anschließend begrüßte der Vorsitzende des „Fördervereins Rodentelgenkapelle“, Meinolf Reuther, die Besucher und warf noch einmal einen Blick in die Historie der im Jahre 1424 erstmals schriftlich erwähnten Rodentelgenkapelle mit der angeschlossenen Einsiedelei, die nach notwendigen, noch einige Jahre dauernden Sanierungsmaßnahmen zu einem lebendigen Begegnungszentrum ausgebaut werden soll.

350 000 Euro Gesamtkosten

Die noch aufzubringenden Gesamtkosten in Höhe von rund 350 000 Euro werden aus Bundeskultur-, Landes- und Fördermitteln der Denkmalschutzbehörden etc. aufgebracht, aber auch die Erlöse aus den jährlichen Kapellenfesten tragen dazu bei. Mehr als 600 Gäste besuchten das Fest am Sonntag, denen nach der Messfeier ein buntes Programm rund um die Rodentelgenschule geboten wurde. Für die Jüngsten drehte sich ein nostalgisches Kirmeskarussell und sie konnten mit 3000 Holzklötzchen ihre eigene Welt bauen. Die Kinder des Kindergartens St. Maria Magdalena erfreuten mit dem Singspiel „Ja, wir san mit’m Radel da...“, die Marionettengruppe der Rodentelgenschule zeigte auf dem Laufsteg selbstgebaute Marionetten. Später am Nachmittag wurden die Besucher noch mit dem Auftritt des Jugendchores der HSK-Musikschule unter der Leitung von Kira Prenger erfreut. Ja, und dann wurde noch der Dorfmeister im Freiluftkegeln ermittelt - ein Gaudi, bei dem neun Mannschaften am Start waren. Es siegte das Team des TuS Bruchhausen, vor dem SPD-Ortsverein und dem Pilgerteam.

Alte Filmschätzchen

Zwischendurch konnte man in der Rodentelgenkapelle alte Filmschätzchen aus dem Bruchhausener Gemeindeleben bestaunen und in Erinnerung schwelgen. Fürs leibliche Wohl war gesorgt: in der Cafeteria, am Grillstand und aus dem Pizza-Ofen gab’s Leckeres für den Gaumen – und das alles bei angenehmen 20 Wärmegraden.