14-Jähriger soll Bombendrohungen an Schulen verschickt haben

Die Polizei hat offenbar den Verfasser der Drohmails an zwei Schulen ermittelt.
Die Polizei hat offenbar den Verfasser der Drohmails an zwei Schulen ermittelt.
Foto: WP Ted Jones
Was wir bereits wissen
Laut Polizei soll ein 14-Jähriger der Bombendrohungen per Email an die Realschule am Eichholz und an das Gymnasium Laurentianum gesendet haben.

Arnsberg.. Gut einen Monat nach mehreren Bombendrohungen gegen die Realschule im Eicholz in Arnsberg und gegen das Gymnasium Laurentianum in Arnsberg wurde der Täter von der Polizei ermittelt. Beschuldigt wird ein 14-jähriger Arnsberger, der auch Schüler einer der beteiligten Schulen ist.

Rund 1000 Schüler der Realschule und der benachbarten Sekundarschule hatten am Freitag, 20. Februar, evakuiert werden müssen, nachdem eine Drohung per E-Mail eingegangen war und eine Bombe im Schulgebäude angekündigt hatte. Ein paar Tage vorher hatte es eine ähnliche Drohung auch schon gegen das Gymnasium Laurentianum gegeben, wo der Unterricht aber nicht ausgefallen war.

Digitale Spur überführte den Schüler

Die Polizei hatte damals sofort klar gemacht, dass es sich nicht um einen „Schüler-Streich“, sondern um eine Straftat handele. Die Ermittler der Kriminalpolizei hatten sich sofort an die Arbeit gemacht, die digitale Spur des Absenders zu verfolgen. Mit Erfolg: „Jetzt gibt es einen Tatverdächtigen!“, so Polizeisprecher Ludger Rath von der Kreispolizeibehörde.

Von digitalen Geräten des strafmündigen Jungen wurden die Droh-Mails nachweislich abgesendet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Ankündigung einer Straftat.