1100 Mitarbeiter aus zehn Betrieben im Ausstand

Warnstreik bei A. + E. Keller im Niedereimerfeld
Warnstreik bei A. + E. Keller im Niedereimerfeld
Foto: WP Ted Jones

Arnsberg..  Im Unternehmen A . + E. Keller legten gestern Morgen rund 100 Mitarbeiter für eine Stunde die Arbeit nieder, um den Forderungen der IG Metall in der laufenden Tarifrunde Nachdruck zu verleihen. „Bei A. + E. Keller war es der erste Warnstreik überhaupt. Wir freuen uns, dass fast die komplette Frühschicht unserem Aufruf zum Warnstreik folgte“, berichtet IGM-Sekretär Ingo Leopold. Bei A. + E. Keller sei bisher noch nie - auch nicht in unbefristeter Form - gestreikt worden.

Der heimische IGM-Chef Wolfgang Werth berichtete, dass sich gestern insgesamt 1100 Beschäftigte in den zehn zum Warnstreik aufgerufenen Betrieben an der gewerkschaftlichen Aktion beteiligten. „Mit dieser Resonanz sind wir zufrieden“, bilanziert Wolfgang Werth. Die Beteiligung am Warnstreik sei mit Ausnahme des überdurchschnittlichen Werts bei A+ E. Keller im durchschnittlichen, üblichen Bereich gewesen.

Zum Warnstreik aufgerufen waren die Belegschaften von Bayha & Strackbein (BASTRA), Imperial Werke, M. Westermann & Co. (Wesco), Trilux, Desch-Antriebstechnik, BJB, Dallmer, Heico Befestigungstechnik, A. + E. Keller sowie F. W. Brökelmann Aluminiumwerk.

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