„Nicht verwalten – gestalten“
15.02.2012 | 19:03 Uhr 2012-02-15T19:03:00+0100
Nachrodt-Wiblingwerde.Parteivorstand und Fraktion hatten sich schon für ihn ausgesprochen. Am Dienstagabend stellten sich auch die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes geschlossen hinter Klaus-Dieter Jacobsen als Bürgermeisterkandidat. Der bedankte sich für das große Vertrauen und rechnet jetzt mit einem kurzen, aber heftigen Wahlkampf. Der Rat legte den 6. Mai als Wahltermin fest.
„Ich will ein Kümmerer sein, offen für alle Belange der Bürger“, gibt Klaus-Dieter Jacobsen die Richtung vor. Als SIHK-Ausbildungsleiter liegt ihm die motivierende Zusammenarbeit mit Menschen verschiedenster Herkunft am Herzen. Er steht in Kontakt mit Unternehmen, Arbeitsvermittlung und Auszubildenden. Diese Erfahrungen möchte der Kandidat in die Arbeit im Amtshaus mit einfließen lassen. Sein Ziel: „Nicht verwalten, sondern gestalten“.
Seit 20 Jahren lebt Familie Jacobsen am Helbecker Weg. „Wir sind hier sehr herzlich aufgenommen worden und haben uns gerne ehrenamtlich engagiert“, erzählte Jacobsen. Der CDU-Kandidat wurde in Letmathe geboren und ist in Stenglingsen aufgewachsen.
Der Schule folgte die Ausbildung in einem technischen Beruf. Danach war Klaus-Dieter Jacobsen bei großen Industrieunternehmen als Energieanlagenelektroniker sowie als Mess- und Regelmechaniker beschäftigt. Er absolvierte eine Weiterbildung zum Elektromeister und wechselte 1987 als Ausbilder für Elektroberufe zur SIHK Hagen. Seit 2006 ist er Ausbildungsleiter der Technischen Bildungsstätte in Lüdenscheid. In der Freizeit war Jacobsen sportlich als Handballtorwart aktiv.
„Das Bürgermeisteramt ist eine Herausforderung“, weiß Klaus-Dieter Jacobsen. Deshalb hat der Familienrat mit Ehrefrau Petra und den drei Töchtern Nicole, Jasmin und Jana lange getagt. Am Ende war klar: „Wir stellen uns der Aufgabe“. Interkommunale Zusammenarbeit, Bürgerservice, Schulförderung und Finanzen sind zentrale Themen, die Einsatzbereitschaft und Durchsetzungsvermögen erfordern. Der 51-Jährige sieht dabei seine in der freien Wirtschaft gesammelten Erfahrungen als großen Vorteil an. Er will als Vertreter aller Nachrodt-Wiblingwerder wenn nötig auch unkonventionelle Wege gehen und neue Ideen in die Tat umsetzen.
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