Gläubige nutzen Recht zur Mitbestimmung
07.02.2012 | 16:36 Uhr 2012-02-07T16:36:00+0100
Wiblingwerde.In der Ev.-reformierten Kirchengemeinde im Höhendorf fanden am Sonntag die Presbyterwahlen statt. Sieben Kandidaten hatten sich für die sechs Plätze zur Wahl gestellt. Zu neuen Presbytern wurden bestimmt: Rainer Nowak, Johanna Schoppmann, Barbara Kreft, Iris Haubrich, Gerwin Hülle und Klaus-Dieter Kumke. Die Wahlbeteiligung lag bei 17,3 Prozent; ein aus Sicht der Gemeinde durchaus akzeptabler Wert. Überraschend viele Gemeindemitglieder hatten per Brief gewählt.
Bevor das Wahllokal im Gemeindehaus öffnete, fand in der Dorfkirche eine Andacht statt, die von Pfarrer Dr. Thorsten Jacobi gehalten wurde.
990 Stimmberechtigte
Der neue Pastor der Gemeinde erklärte darin die Aufgaben des Presbyterium. Er bat alle Anwesenden, sich rege am Gemeindeleben zu beteiligen. Die letzte Presbyterwahl fand in Wiblingwerde vor zwölf Jahren statt. Da sich 2004 die Zahl der Kandidaten mit der Zahl der benötigten Presbyter deckte, mussten damals keine Wahlen durchgeführt werden.
Diesmal hatten 990 Gemeindemitglieder die Gelegenheit zur Stimmabgabe. Von ihnen nutzten rund 100 die Zeit nach der Andacht am Sonntagmittag, um ihre Wahl zu treffen. 40 Personen hatten ihre Entscheidung per Briefwahl getroffen.
Das Wahllokal war im kleinen Saal im Parterre des Gemeindehauses eingerichtet worden. Als Wahlvorstand fungierte Ernst Alfred Wilke. Der ehemalige Presbyter hatte nach zehnjähriger Tätigkeit um seine Ablösung gebeten. Er war daher berechtigt, die Funktion als Vorsitzender des dreiköpfigen Gremiums zu übernehmen.
Nach der Auszählung wurde das Ergebnis aus Wiblingwerde dem Kirchkreis Iserlohn zugeleitet. Die gewählten Personen werden nun am 26. Februar in einem Gottesdienst in der Dorfkirche feierlich in ihr Amt eingeführt. Vorsitzender des Presbyteriums war bisher Rainer Nowak.
0mitdiskutieren