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Sekundarschule

Die Eltern haben jetzt das Wort

15.11.2011 | 19:55 Uhr
Die Eltern haben jetzt das Wort
Das Elterninteresse beim Info-Abend zur geplanten Sekundarschule in Altena war enorm. In der Burg Holtzbrinck wurden noch reihenweise Stühle angebaut.

Nachrodt-Wiblingwerde/Altena.   Bei der Gründung der Sekundarschule geht es Schlag auf Schlag: Am Montagabend gab es die gut besuchte Elterninformation in Altena. Dienstag haben die 3.- und 4.-Klässler in Nachrodt und Wiblingwerde bereits den Eltern-Fragebogen mit nach Hause gebracht.

Bei der Gründung der Sekundarschule geht es Schlag auf Schlag: Am Montagabend gab es die gut besuchte Elterninformation in Altena. Dienstag haben die 3.- und 4.-Klässler in Nachrodt und Wiblingwerde bereits den Eltern-Fragebogen mit nach Hause gebracht. Er soll schon am Freitag in den Schulen zurückgegeben werden.

Die Eltern können auf dem Fragebogen unverbindlich erklären, ob sie ihr Kind zur Sekundarschule schicken möchten. Mindestens 75 Zusagen muss es in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde geben, weil eine Dreizügigkeit der neuen Schule vom Land vorgeschrieben ist. Während der Sitzung des Gemeinderats am Montag, 28. November, kann das Schulprojekt dann beschlossen werden. Der Antrag auf Gründung der Sekundarschule muss bis Donnerstag, 1. Dezember, der Bezirksregierung in Arnsberg vorliegen. Gibt sie grünes Licht, läuft im Februar 2012 die verbindliche Anmeldung der Kinder.

Johannes Illerhaus, Rektor der Grundschule Nachrodt und kommissarischer Leiter der Grundschule Wiblingwerde, ist mit dem Verlauf der ersten Elterninformation sehr zufrieden. „Das Interesse war am Montag überraschend groß“, sieht er die Schulgründung auf einem guten Weg. Der erfahrene Pädagoge ist sicher, dass sich noch offene Fragen in nächster Zeit klären. Das gilt vor allem für den Lehrplan, der sich an die Inhalte der schulformübergeifenden Gesamtschule anlehnen dürfte.

Weg zum Abitur immer möglich

„Die Sekundarschule ist nach oben durchlässig, der Weg zum Abitur bei guter Leistung immer möglich“, versichert der Grundschulrektor. Darauf würden die Sekundarschul-Standards ausgerichtet. Beispielsweise bei den Fremdsprachen, wo es neben Englisch auch Französisch und Spanisch geben könne.

Ende des Monats beginnen die Schullaufbahngespräche mit den Eltern der Viertklässler. „Die werden nach diesen Punkten fragen“, glaubt Johannes Illerhaus. Dann gilt es, sie von den Vorzügen der Sekundarschule zu überzeugen. Bei der Elterninfo am Montag wurde beispielsweise hinterfragt, ob der Übergang der Sekundarschüler nach Klasse 10 zum Burggymnasium tatsächlich zu schaffen ist. Angemerkt wurde auch, dass es noch keine Erfahrung mit der neuen Schulform gibt und die Kinder so zu „Versuchskaninchen werden können“.

Klaus Schliek

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