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Sommerstück

Brettken verbreitet „Lügen über Lügen“

14.04.2010 | 21:13 Uhr
Brettken verbreitet „Lügen über Lügen“

Nachrodt-Wiblingwerde.Im Juni wird es wieder an sechs Tagen turbulent auf der Bühne in der Rastatt zugehen: Dann führen die Laienschauspieler vom „Brettken“ ihr neues Sommerstück auf.

Wie immer haben sich die „Brettken“-Leute der Tradition entsprechend eine Verwechslungs-Komödie ausgesucht, bei der es ordentlich etwas zum Lachen gibt. „Lügen über Lügen“ heißt das Schauspiel. Es wurde von Walter G. Pfaus geschrieben. In dem Stück reicht bei Leo und Dunja Bobek das Geld hinten und vorne nicht aus. Da bleibt nur die Hoffnung auf die reiche Erbtante aus Amerika. Als die ihren Besuch ankündigt, wird’s brenzlig – immerhin hat Dunja ihr vorgeschwindelt, Leo sei Landtagsabgeordneter, und sie hätten drei Angestellte. Nun, wozu hat man schauspielbegabte Freunde? Alles könnte also laufen, hätte Tante Rita ihre Nichte Dunja nicht als erstes mit Freund Jörg in flagranti erwischt.

Der Jörg muss nun im Laufe der Handlung den Ehemann spielen. Und Leos Mutter und ein gerissener Einbrecher helfen nicht gerade dabei, dieses himmelschreiend komische und turbulente Chaos aufzulösen.

Bei der Aufführung können Nachrodts Laienschauspieler wieder auf ihr bewährtes Ensemble zurückgreifen. „Brettken“-Chef Michael Podworny schlüpft selbst in die Rolle des Leo Bubek. Er führt ebenso die Regie. Seine Frau Dunja wird von Manuela Witt verkörpert. Einen Freund und Kollegen Leos, Werner Frisius, spielt Christian Schmidt. Als dessen Frau Lisa (Marina Moldenhauer) ist immer für jeden Spaß zu haben. Und da ist eben auch der weitere Freund, der unverheiratete und gutaussehende Jörg Mendes, der von Sascha Fotiadis dargestellt wird. Als Mutter von Leo steht Ilse Alexius zum zweiten Mal auf der Bühne. Und als Tante Rita gibt Frauke Römer ihr Debüt. In weiteren Rollen sind Britta Podworny und Horst Schröder zu sehen. Insgesamt werden neun Personen vom „Brettken“ für die Turbulenzen auf der Bühne sorgen.

Die Proben sind schon im vollen Gange. Die Premiere ist am 9. Juni. Weitere Aufführungen folgen am 11., 12., 16., 19. und 20. Juni. „Wir können noch Helfer für den Aufbau, die Technik und die Beleuchtung gut gebrauchen,“ richtet Michael Podworny seinen Appell an am Schauspiel interessierte Bürger in der Doppelgemeinde. Auch weitere Mitspieler für die kommenden Stücke seien herzlich willkommen.

Heinz Linke

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