Blumen und Theater zum Schulstart
18.08.2009 | 18:16 Uhr 2009-08-18T18:16:00+0200
Nachrodt/Wiblingwerde. In der Doppelgemeinde wurden gestern die Erstklässler eingeschult. In Nachrodt begann für 56 Mädchen und Jungen der Ernst des Lebens, in Wiblingwerde starteten 22 Mädchen und Jungen.
Wenn die Wiblingwerder Kinder dereinst an ihren ersten Tag in der Grundschule zurückdenken, dann werden sie vielleicht an die symbolträchtigen Sonnenblumen denken. Die gab's gestern für jedes Kind. Vielleicht erinnert sich der Nachwuchs auch an die beiden Schulhunde Kasimir und Findus. Die gehören Lehrerin Nina Busmann, die den Elo und den Hollandse Smoushond künftig im Unterricht einsetzen will.
Gestern gehörten die beiden dreijährigen Vierbeiner zum Begrüßungskomitee auf dem Schulhof. Dort wurden die Erstklässler nach dem Kirchgang mit dem ersten, auch musikalischem Willkommen durch Pfarrer Gerald Becker und Lehrerin Nadja Mittelbach in Empfang genommen. Hier gaben die Flötenspieler von Hermi Hering mit dem Bibabutzemann ihr Bestes oder führte die Klasse 2 den Tinto Rap. Die 22 Neuen hatten von ihren Zwergenstühlchen beste Ausblicke aufs bunte Willkommensprogramm. Dahinter die Eltern, die die Eindrücke des ersten Schultages mit Fotoapparat oder Videokamera festhielten. Dann ging's zusammen mit Lehrerin Inge Illerhaus in den Klassenraum zur ersten „Unterrichtsstunde”.
Bei der Einschulung in der Nachrodter Grundschule schienen die begleitenden Eltern und Großeltern weit nervöser zu sein als die i-Männchen. Der erste Schultag hatte mit einem ökumenischen Gottesdienst in der kath. Kirche begonnen. Anschließend ging es in die Aula des Schulgebäudes an der Ehrenmalstraße. Dort kümmerten sich Schulleiter Siegfried Müller und seine Kolleginnen und Kollegen routiniert um die Schulanfänger und ihre Begleitung.
Für ein herzliches Willkommen sorgten vor allem die Jungen und Mädchen aus dem 4. Schuljahr. Sie führten für die neuen Mitschüler ein lustiges Theaterstück auf, bei dem sich natürlich alles um den ersten Schultag drehte. Anschließend gab es einige Erläuterungen von Siegfried Müller. Dann endlich konnten die i-Männchen mit ihren Klassenlehrerinnen Kathrin Klapper und Ingrid Ullrich in die Klassenräume gehen.
Schüler und Eltern des 4. Jahrgangs kümmerten sich in dieser Zeit um die Verpflegung der Eltern. Sie hatten eine große Kuchentheke eingerichtet. Süße Leckereien, Kaffee und Tee sowie eiskalte Erfrischungsgetränke verkürzten die Wartezeit bis zur Rückkehr der i-Männchen. Eine Unterrichtsstunde lang musste der Grundschulnachwuchs durchhalten – dann endlich konnten die Kinder von ihrenEltern die mit vielen Überraschungen gefüllten Schultüten entgegen nehmen. Heute steht für die i-Männchen der erste reguläre Schultag an. Für Autofahrer gilt, entlang der Schulwege ganz besonders auf die Kleinen zu achten.
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