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Ausweis lockt Blutspender

10.02.2012 | 00:00 Uhr
Ausweis lockt Blutspender
Gisela Guntermann händigt hier den neuen Blutspendeausweis an Niels Hartjes aus. Er war zum Spenden aus Hemer nach Wiblingwerde gekommen

Nachrodt-Wiblingwerde.Mit einer Neuerung startet der DRK-Blutspendedienst West ins Jahr 2012. Aktuell kann jeder Spender einen neuen Blutspendeausweis im Scheckkartenformat erhalten. So am Mittwochnachmittag beim DRK-Termin im Wiblingwerder Gemeindehaus. „Das war ein guter Start ins neue Jahr,“ zeigt sich Organisatorin Gisela Gundermann zufrieden mit der Beteiligung. 69 Spender waren gekommen. „Und das bei dem eiskalten Wetter,“ lobte Gisela Gundermann.

Unter den Teilnehmern konnte sie vier Jubilare begrüßen. So spendeten Silvia Nowak und Peter Groß zum 50. Mal, Monika Brieden zum 25. Mal und Thomas Bäcker zum zehnten Mal ihr Blut. An 60 Teilnehmer wurde der neue Blutspendeausweis ausgegeben. Der alte behält aber auch noch seine Gültigkeit, versicherte Gundermann. Der nächste Termin in Wiblingwerde ist am 2. Mai. Er findet wie gewohnt im Gemeindehaus in der Zeit von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr statt. Als weitere Termine im Höhendorf hat das DRK den 25. Juli und den 17. Oktober festgelegt.

Die neuen Blutspende- Ausweise lösen die bisherigen Papierausweise ab und sind bei allen DRK-Blutspendediensten in Deutschland gültig. Damit entfällt zukünftig die Neuausstellung eines Erstspenderausweises, wenn ein Blutspender, zum Beispiel während seines Urlaubs, in einem anderen Bundesland spendet.

102 Spender beim Termin in Nachrodt

Kernstück der Plastikkarte ist ein integrierter Chip, auf dem neben den Daten des Spenders auch alle ehrungswürdigen Spenden gespeichert werden. Dabei werden selbstverständlich die Anforderungen des Datenschutzes eingehalten. Mit einer ausführlichen Informations- und Aufklärungskampagne wird die Umstellung auf den neuen Ausweis begleitet. Dafür steht sogar eine spezielle Webseite unter www.blutspendedienst-west.de. /blutspendeausweis zur Verfügung. Da Blut noch nicht künstlich hergestellt werden kann, ist die Spende von gesunden Menschen erforderlich. Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes ruft deshalb die Bevölkerung auf, sich an Aktionen vor Ort zu beteiligen.

In der Vorwoche sind bereits 102 Spenderinnen und Spender zum Termin in den Saal der Gaststätte Rastatt in Nachrodt gekommen. Familie Feldhagen als Organisatoren dort freuten sich dabei über vier Erstspender.

Heinz Linke

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