Winterberg: FDP stärker als SPD
27.09.2009 | 19:52 Uhr 2009-09-27T19:52:00+0200Winterberg. CDU und SPD verlieren bei der Bundestagswahl im Stadtgebiet Winterberg sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen deutlich. Die FDP legt am stärksten zu und überholt die SPD, auch Grüne und Linke haben Zuwächse zu verzeichnen.
In Winterberg sind die Wahlzettel ausgezählt. Bei den Erststimmen kommt die CDU als stärkste Partei auf 56,4 Prozent, verliert aber satte 8,6 Prozent im Vergleich zu 2005. 6,2 Prozent weniger Stimmen im Vergleich zu 2005 muss die SPD hinnehmen. Sie kommt auf 20,9 Prozent. Als Direktkandidat wird Dr. Patrick Sensburg (CDU) in den Bundestag einziehen.
Freuen dürfen sich die Liberalen. Sie legen bei den Erststimmen um stolze 8,9 Prozent zu und kommen auf 11,7 Prozent. Auch die Grünen legen um 2,6 Prozent zu und verzeichnen 4,4 Prozent insgesamt. Die Linke kommt auf 5,6 Prozent und freut sich über Zugewinne von 3,1 Prozent im Vergleich zu 2005.
Auch bei den Zweitstimmen sieht die Situation ähnlich aus. Die Sozialdemokraten verlieren mit minus 7,5 Prozent im Vergleich zu 2005 am stärksten. Die SPD kommt auf 18,9 Prozent in Winterberg. Die CDU hat 44,9 Prozent auf der Haben-Seite, dies sind aber 6,8 Prozent weniger als 2005. Jubeln dürfen wiederum die Liberalen. Die FDP kommt auf 20,5 Prozent (+ 8,5 Prozent) und ist damit stärker als die SPD.
Die Grünen und die Linke liegen dicht beieinander. Allerdings hat die Linke mit 5,6 Prozent (+ 2,6) die Grünen mit 5,4 Prozent (+ 2,0) im Vergleich zu 2005 überholt.
Die Wahlbeteiligung liegt deutlich unter der von vor 4 Jahren. 74,3 Prozent der Wahlberechtigten sind zur Wahl gegangen. 2005 waren es noch 80,3 Prozent.
0mitdiskutieren