Promi-Fotos der Tenbuß-Zwillinge im Kump
25.01.2010 | 10:50 Uhr 2010-01-25T10:50:00+0100
Hallenberg. „Achtung Aufnahme!” heißt eine Ausstellung mit Promi-Fotos, die die Zwillinge Christel und Margret Tenbuß im Laufe von 50 Jahren „geschossen” haben. Seit Freitag sind 250 Bilder ihrer 80 000 Fotos im Infozentrum „Kump” zu sehen.
„Nein Christel, das musst Du ganz anders erzählen. Sonst verstehen die Leute das doch gar nicht. Das war nämlich so.” Die beiden Schwestern sind ein Naturereignis. So manchem Talkmaster im Fernsehen haben sie die Show gestohlen. „Ich glaube, der Stefan Raab war schon etwas angesäuert.” Und auch Bürgermeister Michael Kronmusste das Konzept seiner Eröffnungsansprache vor rund 60 Gästen über den Haufen werfen. Denn die Zwillinge sind nicht nur mit der Kamera versiert. Wenn sie einmal ins Erzählen kommen, hält sie niemand mehr auf. Das ist nicht böse gemeint, zumal die Wahl-Münchnerinnen wirklich viel zu berichten haben.
Es reicht nur ein Stichwort, und schon erinnern sie sich an ihre Begegnungen mit Robert Lembke, Königin Silvia, Liv Ullmann oder Erika Pluhar. Der Bertelsmann Verlag nahm damals sogar ein Foto der Zwillige als Plattencover für die neue LP der Pluhar. „Ich war so begeistert, dass so ein großer Verlag ein Foto von uns haben wollte. Da habe ich freiwillig auf das Honorar verzichtet. Das war doch eine Ehre”, erzählt Margret Tenbuß. Während ihre Schwester kontert. „Das nehme ich Dir heute noch übel, dass wir das Geld einfach so in den Wind geschrieben haben.”
Eine Ehre war es auch für die beiden Schwestern nach Hallenberg zu kommen. „Ihren Bürgermeister, den nehmen wir mit nach München. Der ist so nett, wie sie alle hier im Sauerland.” Noch bis zum 12. Februar sind die Bilder im „Kump” zu sehen. „Wenn wir mal wieder aufs Land ziehen sollten, dann zu Ihnen hierher nach Hallenberg.” Aber ob es hier genug Promis für das Hobby der beiden gibt?
Im Kump wird es im Laufe des Jahres noch weitere intertessante Ausstellungen geben. Eine ist zum Beispiel einem mörderischen Thema gewidmet: Mausefallen. U.a. kommt die größte Falle der Welt nach Hallenberg.
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