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ProBe soll für die Schüler und Schülerinnen eine große Hilfe sein

10.02.2012 | 17:35 Uhr
ProBe soll für die Schüler und Schülerinnen eine große Hilfe sein
Projekt Berufsorientierung der Verbundschule Medebach-Hallenberg.

Medebach/Hallenberg.   Was kommt nach der Schule? Welcher Beruf ist der Richtige? Wie geht es weiter? – Fragen, die sich jeder junge Mensch nach Beendigung seiner Schulzeit stellt. Das Projekt „Pro Berufsorientierung“ (ProBe) gibt hier Hilfestellung und Einblicke in unterschiedliche Berufe.

(gr) Was kommt nach der Schule? Welcher Beruf ist der Richtige? Wie geht es weiter? – Fragen, die sich jeder junge Mensch nach Beendigung seiner Schulzeit stellt. Das Projekt „Pro Berufsorientierung“ (ProBe) gibt hier Hilfestellung und Einblicke in unterschiedliche Berufe. Es wird Unterstützung zur beruflichen Orientierung und einer praxisnahen Einschätzung der eigenen Fähigkeiten gegeben. Die Schüler der Verbundschule Medebach-Hallenberg erhalten eine intensive Vorbereitung auf das spätere Berufsleben.

Das Projekt umfasst jeweils 3 Module. Beginnend in der Klasse 7 mit der Sensibilisierung für das Themenfeld Beruf. Weiter geht es mit der Werkstattpraxis, Abgeschlossen wird dann mit dem Bewerbungstraining. Die freiwillige Praxisphase umfasst einmal Wöchentlich den Besuch der Werkstätten der Hans-Viessmann Schule in Frankenberg. 31 Schüler und Schülerinnen der Klasse 9 freuten sich über die Überreichung eines Zertifikates, welches die Teilnahme dokumentiert.

Die Verleihung fand im Medebacher Rathaus statt. Medebachs Bürgermeister Thomas Grosche betonte bei seiner Begrüßung das gute Durchhaltevermögen der Schüler. „Lediglich zwei haben „das Handtuch“ geschmissen“, so Grosche. Zudem habe das Projekt einen hohen Stellenwert bei den Wirtschaftsunternehmen. Von den Arbeitgebern kommen positive Rückmeldungen. Das Zertifikat und die Teilnahme am Projekt sollten unbedingt in den Bewerbungen erwähnt werden, so der Tenor der Ansprachen.

Weitere Gruß- und Dankesworte sprachen: Verbundschulleiter Kurse, der Leiter der Hans-Viessmann Schule Carsten Placht und Ulrich Diekmann vom Sozialwerk Sauerland.

Zwei der teilnehmenden Schüler erläuterten ProBe. Erik Asmuth und Björn Herbecke sind für ein halbes Jahr in ein Gewerk gegangen. Hier konnte mit Herz und Hand praxisnah gearbeitet werden. Die jungen Leute präsentierten ein Formel-Eins-Auto, ein Katapult und eine Uhr – alles aus Holz. Handsäge, Hobel, Brennpeter und Öl wurde eingesetzt. Die Schüler mussten Zeichnungen lesen und diese auf das Holz übertragen. Es wurde strikt nach Zeichnung gearbeitet. Nichts war vorgefertigt. Die beiden Schüler erhielten somit einen praxisnahen Einblick. „Es wird ganzheitlich gearbeitet: von der Planung über die Herstellung bis hin zur Präsentation“, erläutert Carsten Placht. Auf dieser „Spielwiese“ können die jungen Leute feststellen: was will ich –was will ich auf keinen Fall? Somit wird auch ein vorzeitiges Abbrechen der Berufsausbildung vermindert.

Verbundschulleiter Kruse dankte der Hans-Vissmann Schule, dem Sozialwerk, dem Bildungsbüro HSK, dem Schulrat sowie dem Träger des Schulzweckverbandes für das Engagement.

Ein besonderer Dank ging an die Andreas Kusch Stiftung, die das Projekt in 2011 mit 23 000 Euro unterstützt hat. Die Städte Medebach und Hallenberg haben den Bustransfer zur Hans-Viessmann Schule in Frankbenberg ermöglich. Nachfolgend werden 64 Schüler an dem Projekt teilnehmen, auch diese höhere Anzahl an Teilnehmern findet in Frankenberg Platz.

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