Hauptschul-Anbau feierlich eingeweiht
25.09.2009 | 08:00 Uhr 2009-09-25T08:00:00+0200
Siedlinghausen. Die Zeiten unwillkommener Nähe sind vorbei, die Ganztagshauptschule in Siedlinghausen verfügt über mehr Raum. Der An- und Umbau wurde jetzt feierlich eingeweiht. Die Baumaßnahme hat 400 000 Euro gekostet und fünf Monate gedauert.
Sie genießt einen ausgezeichneten Ruf in der Region und platzte daher fast aus allen Nähten. Die Rede ist von der offenen Ganztagshauptschule in Siedlinghausen. Die Enge ist Geschichte, gestern wurde der Anbau offiziell eingeweiht.
400 000 Euro hat der An- und Umbau gekostet. Mit einem Klassen-, einem Biologie- und einem Differenzierungsraum sind binnen fünf Monaten Bauzeit gleich drei neue Räume geschaffen worden, die das Platzangebot in der Schule deutlich verbessern. Hinzu kommt ein so genanntes Medien-Depot für technisches Lehr-Gerät. Als i-Tüpfelchen wurde zudem ein Kunstraum komplett neugestaltet.
Gut investiertes Geld
Gut investiertes Geld, wie alle Festredner von Schulleiter Bernd Loffing über Bürgermeister Werner Eickler, Schülersprecher Maik Klauke bis zum Schulpflegschaftsvorsitzenden Dominik Tebbe und Hans-Josef Wessel in seiner Funktion als Rektor im Schulaufsichtsdienst betonten.
So fiel es Bernd Loffing gar nicht schwer, allen Beteiligten und insbesondere dem Rat und der Verwaltung der Stadt Winterberg, die laut Loffing schon vor Jahren die Notwendigeit einer baulichen Erweiterung erkannt hätten und dann einstimmig für diese Investition votiert hatten, zu danken. „Heute ist ein Tag der Freude. Der Anbau gefällt Schülern, Eltern und Lehrern. Die neu erstellten Räume sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Stadt Winterberg für die Hauptschule Siedlinghausen glaubwürdig engagiert”, betonte Loffing. Das Gebäude sei nach wie vor von innen und außen interessant und lebendig. Die Helligkeit und die feine Farbabstimmung in den Räumen schaffe beste Voraussetzungen, Schülern und Lehrern die Freude am Lernen und Lehren zu erhalten. „Gleichwohl”, ergänzte Hans-Josef Wessel, „die Gestaltung den Schülern den notwendigen Fleiß und das engagierte Lernen nicht abnimmt”.
Entnahme aus Sonderrücklage
Bürgermeister Werner Eickler skizzierte den dann doch nicht ganz so leichten Weg bis zur Projektumsetzung. Schließlich wurden die 400 000 Euro Baukosten noch auf die jährlichen Schulinvestitionen im gesamten Stadtgebiet von rund 600 000 Euro draufgesattelt. „Dazu waren eine Entnahme aus der Sonderrücklage für ein wichtiges Investitionsprojekt, die Verschiebung von Maßnahmen in anderen Ortsteilen sowie eingesparte Gelder bei anderen Projekten erforderlich. Wir in unserer Stadt sehen Investitionen in die Bildung als Investitionen in die Zukunft an”, sagte Werner Eickler.
Den kirchlichen Segen spendeten die ev. Pastorin Kathrin Koppe-Bäumer sowie der kath. Pfarrer Walter Junk. Für den unterhaltsamen Rahmen sorgten natürlich die Schülerinnen und Schüler mit gelungenen Auftritten selbst.
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