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Die Kappe bekommt neue "Mütze"

30.10.2009 | 19:52 Uhr

Winterberg. Die Kappe bekommt wieder eine „Mütze”. Am geschichtsträchtigen Bobhaus, das am 6. Juni zum größten Teil abgebrannt ist, wird zurzeit fleißig gewerkelt.

Geht es nach Hardy Diemel, soll das Cafe-Restaurant mit Gästezimmern schon am 20. Dezember wiedereröffnen. An diesem Wochenende wird das Richtfest gefeiert. Investitionen im unteren siebenstelligen Bereich sind dafür nötig.

Die Tradition mit den gestiegenen Ansprüchen der Gäste verbinden - diesen Mix möchte Hardy Diemel erfolgreich auf der Kappe verwirklichen. So wird ein großer Saal zu Familienzimmern umgebaut. „Damit können wir künftig 26 Gästen Unterkunft und Übernachtungs-Möglichkeit bieten. So fahren wir jetzt mit unserem Konzept, Tages- und Übernachtungsgästen ein Angebot machen zu können, bewusst zweigleisig”, sagt Hardy Diemel, der bei dem Brand schwer verletzt worden war, nun aber wieder mit ganzer Tatkraft den Neubau begleitet.

Im Obergeschoss wird wieder eine Betreiber-Wohnung entstehen, eine Etage tiefer wird gerade ein großer Cafe- und Restaurant-Bereich in rustikalem Ambiente mit Außenterrasse realisiert. „Wir wollen das Bobhaus wieder als Bobhaus erkennbar machen. Zum Glück haben wir viele alte Andenken wie Bilder oder das Wappen des Fürsten zu Sayn-Wittgenstein gerettet”, sagt Hardy Diemel. Dies alles wird auch künftig wieder im Bobhaus zu sehen sein.

Die Planung und Umsetzung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes läuft bislang reibungslos. „Wir haben mit allen Partnern hervorragend zusammengearbeitet und sind zum Beispiel von der Bobbahn GmbH, die uns direkt nach dem Brand Räume für unsere Sachen zur Verfügung gestellt hat, toll unterstützt worden.”

Die drei bewährten Vollzeitkräfte wird Hardy Diemel mit der Eröffnung wieder übernehmen, jetzt sucht er noch Auszubildende für die Bereiche Service, Küche und Hotel, damit der Start gelingt.

Ralf Hermann

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