Die FDP nominiert ihr Personal für die Kommunalwahl
29.06.2009 | 17:01 Uhr 2009-06-29T17:01:00+0200
Die im Dezember 2008 gegründete FDP Winterberg will bei der Kommunalwahl 2009 als "wirkliche Alternative" zu SPD und CDU antreten. Bei einem Wahlabend wurden die Kandidaten für die 16 Wahlbezirke nominiert.
Winterberg. Die im Dezember gegründete FDP Winterberg hat die personellen Weichen für die Kommunalwahl gestellt. Beim gut besuchten Wahlabend wurden für alle 16 Wahlbezirke im Stadtgebiet die Kandidaten bestimmt. Antreten werden folgende Personen für die einzelnen Wahlbezirke: Wahlbezirk 1 Friedhelm Kaufhold; 2 Matthias Gerlach; 3 Johannes Brieden; 4 Michel Dederichs; 5 Horst Mienert; 6 Constantin Büker; 7 Bernd Kräling; 8 Bernhard Fladung; 9 Malte Sieren; 10 Marie Kappen; 11 Heinrich Kräling; 12 Johannes Brinkmann; 13 Bianka Kräling; 14 Ernst-Reinhold Becker; 15 Rüdiger Rebbert und 16 Helmut Beumann. Die FDP möchte sich laut Pressemitteilung bei der Kommunalwahl als „wirkliche Alternative” anbieten. Aufgrund der Erfahrungen aus den gut besuchten liberalen Stammtischen nehme man die Enttäuschung der Bürger über die festgefahrenen Strukturen des aktuellen Stadtrates und den Wunsch nach Veränderungen mit. Die Kandidaten setzen sich laut Pressemitteilung aus einer gesunden Mischung von Jung und Alt mit verschiedenen Berufen und Interessen zusammen. Alle wünschen eine bürgernahe Politik für die Bevölkerung. Am Wahlabend wurden auch die ersten Punkte des Wahlprogrammes erörtert. Insbesondere die ausschließliche Fokussierung auf das Kurparkprojekt der CDU wurde kritisch unter dem Aspekt der nicht genannten Alternativen erörtert. Weitere Punkte sind sicherlich die Remmeswiese mit der geplanten Erweiterung, die schulische Situation sowie die medizinische Versorgung auf dem Land und insbesondere in Winterberg mit seinen Ortsteilen im Zeichen weiterer Konzentration zu Lasten der Orte. Ebenso wurde über die massive Verbreiterung von Ketten-Anbietern in Lauflage und Bau „Neue Mitte“ zu Lasten des Facheinzelhandels gesprochen. Hierbei gab es auch sehr kritische Meinungen zur Gestaltungssatzung. Der Kreisvorstand der FDP sprach dem Ortsverband für sein überragendes Ergebnis bei der Europawahl seine Anerkennung aus. Immerhin war es das drittbeste Ergebnis in Südwestfalen nach Sundern und Eslohe, wo die FDP bereits seit langem etabliert ist. Heute, Dienstag, ist für Interessierte der nächste liberale Stammtisch um 19 Uhr in den Amsterdamer Stuben im Central Hotel. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.fdp-winterberg.de.
0mitdiskutieren