Die FDP gründet in Winterberg neuen Stadtverband
30.12.2008 | 16:13 Uhr 2008-12-30T16:13:00+0100Nach gut zwei Jahrzehnten Stille unternimmt die FDP in Winterberg einen Neubeginn. Kurz vor Silvester wurde ein Stadtverband gegründet. Bis zur Kommunalwahl 2009 wollen die Liberalen in jedem Wahlkreis vertreten sein. Erster Vorsitzender ist Bernd Kräling, berichtet die WESTFALENPOST.
Winterberg. Die Parteien-Landschaft in Winterbergs Kommunalpolitik wird um eine Farbe reicher. Kurz vor dem Jahreswechsel hat sich im Kurhaus St. Ursula der FDP-Stadtverband gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Bernd Kräling aus Siedlinghausen gewählt.
Seit gut zwei Jahrzehnten sind die Liberalen in Winterberg von der politischen Bildfläche völlig verschwunden. Nun unternehmen sie ein knappes halbes Jahr vor der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen einen Neubeginn. Bereits kurz nach dem Wandergespräch mit dem FDP-Chef Guido Westerwelle und dem CDU-Politiker Friedrich Merz im Spätsommer hatten sich die Jungliberalen in Winterberg gegründet, nun folgte der nächste Schritt zurück auf die politische Bühne. An der Seite von Bernd Kräling werden Robert Tusch als 2. Vorsitzender und Constantin Büker als Schatzmeister in Zukunft in vorderster Reihe stehen. „Einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten bei der Kommunalwahl wird es nicht geben, wir wollen aber in jedem Wahlkreis präsent sein und in Zukunft den Finger in offene Wunden legen”, so Bernd Kräling. Auch auf erste konkrete Ziele haben sich die Mitglieder bei der Gründungsversammlung geeinigt. So ist bereits eine Internetseite unter www.fdp-winterberg.de eingerichtet. Zudem werde es in Zukunft Stammtische für alle politisch Interessierten geben. Ganz ohne Grund ist der Stadtverband natürlich nicht gegründet worden. Die Liberalen wollen sich nach eigenen Angaben verstärkt um die Nähe zum Wähler bemühen. „Diese Nähe ist nach Meinung unserer Mitglieder in den zurückliegenden Jahren immer weniger geworden”, sagt der neue Vorsitzende. „Viele Menschen in der Stadt und in den Ortsteilen finden ihre Interessen in Rat und Verwaltung nicht mehr oder nicht mehr ausreichend vertreten”, so die Einschätzung des Vorsitzenden.
13:06
genau so ist es!!!! wird mal zeit das den beiden volksparteien im stadtrat gezeigt wird wo es lang zu gehen hat!!!! die fdp ist die partei die man in deutschland im moment überhaupt noch ernst nehmen kann.............