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"iXS Dirt Master"

Bike-Performance

25.05.2009 | 09:32 Uhr
Bikefestival Winterberg 2009. Foto: Ralf Hermann
Bikefestival Winterberg 2009. Foto: Ralf Hermann

Das Festival im Bikepark Winterberg hat alle Rekorde gebrochen.

Winterberg. Mit rund  40 000 Zuschauern (angaben der Polizei) und 1 500 Fahrern aus mehr als 20 Nationen hat die dritte Auflage des iXS Dirt Masters Festivals die Erwartungen der Veranstalter abermals übertroffen. Europas größtes Freeride Festival überzeugte mit hohem sportlichem Leistungsniveau, einem umfangreichen Rahmenprogramm und viel Engagement für Nachwuchsfahrer.

Fünf Contests lockten Fahrer aus der ganzen Welt und Zuschauer aus ganz Deutschland auf die Winterberger Kappe. Einen neuen Fahrerrekord verzeichnete die Scott 4X Challenge. Mit 250 Teilnehmern war auf der Strecke entlang der Winterberger Bobbahn das weltweit größte Fahrerfeld vertreten. Der iXS German Downhill Cup, das Downhillrennen der Bundesliga, bildete den Auftakt einer fünfteiligen Serie. Als erfolgreich erwies sich dabei der neue Startbereich, der deutlich mehr Zuschauern Platz bot, die Starts im Minutentakt mitzuverfolgen.

Beim Cannondale Slopestyle Contest zeigte sich abermals, dass die deutschen Slopestyle-Profis international die Nase vorn haben. Doch auch die Hobbyfahrer standen ihnen in nicht viel nach. Diese Tatsache geht nicht zuletzt auf das Konto der Veranstalter. Das mountainbike rider magazin macht sich seit Jahren für die Slopestyle-Szene stark. Ein perfektes Trainingsrevier ist der Slopestyle-Parcours im Bikepark Winterberg, der Jahr für Jahr mit viel Engagement die Angebote ausbaut.

Auf Begeisterung im Fahrerlager stieß besonders die neue, weltweit einzigartige Giro Bowl. Eigens zum Festival gebaut und am Freitag eröffnet, nutzten die Biker den mit Graffiti besprayten Pool für kreative Rides und Sprünge. Und so war der Best Trick Contest am Freitagabend einer der Festivalhöhepunkte.

Im Zeichen der Nachwuchsförderung stand der iXS Rookies Downhill. Er bot Einsteigern und Nachwuchssportlern die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Wettkampfsport zu sammeln und sich mit anderen zu messen. Die 250 Startplätze waren in wenigen Tagen vergeben. Die Ergebnisse zeigten abermals, dass die heimische Mountainbike-Szene kontinuierlich wächst, haben sie doch ein ideales Trainingsrevier direkt vor der Haustür.

Schaufelkönig Guido Tschugg hatte zum Shape Camp geladen und 60 Kinder kamen, um ihre eigenen Obstacles zu bauen. Die Kids schaufelten wie die Weltmeister. Kein Wunder, wurden sie doch von Deutschlands bestem 4Xer persönlich in die Kunst des Dirtbuildings eingewiesen.

Ein weiteres Zeichen für die wachsende Bedeutung des Dirt Masters Festivals ist die gut gefüllte Ausstellerfläche. 160 Labels präsentierten die Hersteller in der Expo Area, die sich dieses Mal über den kompletten Erlebnisberg Kappe zog.

Ein Zuschauermagnet für sich waren die Side-Events. Insbesondere der Samstagabend mit Konzerten von Die Happy und The Kilians zog Mountainbiker und Musikbegeisterte an. "Die Mischung aus Sport, Musik und Ausstellungsfläche macht das Dirt Masters Freeride Festival so attraktiv. Ein echtes Erfolgsrezept, das tausende junger Menschen nach Winterberg zieht, aber auch Zuschauern aller Altersstufen ein abwechslungsreiches Wochenende beschert", ist sich Winterbergs Tourismusdirektor Michael Beckmann sicher. "Wir haben hier eine Image prägende Veranstaltung, die die ganze Region für eine junge Zielgruppe aufwertet."

2010 wird Winterberg wieder zum Mekka der Gravity-Szene, das steht schon fest. Bis dahin werden die Veranstalter das Festival mit kreativen Ideen weiter entwickeln. Sie denken über einen weiteren Sportevent und ein Enduro-Rennen nach. Der genaue Termin wird in Kürze bekannt gegeben. Ergebnislisten unter www.dirtmasters-festival.de

Ralf Hermann

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