Autofahrer gibt Drogenkonsum zu
08.02.2010 | 18:26 Uhr 2010-02-08T18:26:00+0100Siedlinghausen. Ein 30-jähriger Mann muss wohl eine Zeitlang ohne Führerschein auskommen. Bei einer Verkehrskontrolle der Polizei hatte er vergessen, die Feststellbremse anzuziehen. Sein Auto rollte gegen den dahinter stehenden Streifenwagen. Der Autofahrer gab anschließend Drogenkonsum zu.
Als ein 30-jähriger Autofahrer bei einer Polizeikontrolle am frühen Sonntagmorgen auf der Ennertstraße in Siedlinghausen aus seinem Pkw ausstieg, hatte er vergessen, vorher die Feststellbremse zu treten. Sein Pkw geriet deswegen auf der abschüssigen Straße in Bewegung und rollte gegen den dahinter stehenden Streifenwagen der Polizei. An den Fahrzeugen kam es zu Sachschäden in Höhe von etwa 1500 Euro. Da der 30-Jährige Drogenkonsum einräumte und einen Drogenvortest seine Aussage bestätigte, wurde er zu einer Blutprobe im Winterberger Krankenhaus gebeten.
Sollte die Blutprobe das Testergebnis bestätigen, wird die Angelegenheit für den 30-Jährigen teuer. Ihn erwarten neben vier Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei, noch bis zu 1500 Euro Bußgeld und ein dreimonatiges Fahrverbot. Der Gesetzgeber hat bei Drogeneinfluss auf einen Grenzwert verzichtet. Bereits geringe Spuren im Blut reichen aus. Zu Recht, denn Drogengenuss bewirkt beim Fahrer Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen, eine verminderte Reaktionsfähigkeit und zunehmende Schläfrigkeit. Stellt die Polizei darüber hinaus Ausfallerscheinungen wie das Fahren in Schlangenlinien oder sonstige Verkehrsverstöße fest, drohen neben sieben Punkten eine Freiheitsstrafe oder eine empfindliche Geldstrafe sowie der Entzug des Führerscheins.
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