Abschied nach 37 Jahren
03.02.2012 | 18:14 Uhr 2012-02-03T18:14:00+0100
Medebach. Nach 37 Dienstjahren an der Grundschule Medebach, deren Geschicke er seit 1999 als Schulleiter lenkte, verließ Friedrich Kügler am Dienstag seine Wirkungsstätte. So versammelte sich in der Aula eine große Schar von Freunden, Kollegen, Amtspersonen und die Schüler der elf Grundschulklassen, um dem scheidenden Rektor Lebewohl zu sagen.
(kns) Nach 37 Dienstjahren an der Grundschule Medebach, deren Geschicke er seit 1999 als Schulleiter lenkte, verließ Friedrich Kügler am Dienstag seine Wirkungsstätte. So versammelte sich in der Aula eine große Schar von Freunden, Kollegen, Amtspersonen und die Schüler der elf Grundschulklassen, um dem scheidenden Rektor Lebewohl zu sagen.
Sie alle dankten ihm für seine großartige Arbeit an der Schule und verabschiedeten ihn mit einer würdigen Feierstunde in den Ruhestand.
Begonnen hat der gebürtige Rheinländer Friedrich Kügler seine Schullaufbahn in Medebach im Jahr 1975. Als 25-jähriger Lehrer stand er das erste Mal vor einer eigenen Klasse. Mit vielen der damaligen Schüler steht er heute noch in gutem Kontakt. Kinder groß werden zu sehen, sie auf ihrem Weg zu begleiten, das mochte Friedrich Kügler von Anfang an an seinem Beruf.
Doch nun hieß es Abschied nehmen vom geliebten Beruf. „Die Schüler und wir als Kolleginnen wollen dir hier Danke sagen für deinen Unterricht, deine Fürsorge und dafür, dass Dank deines positiven Einflusses mit dir alles immer so gut geklappt hat.“ Das betonte Konrektorin Maria Ölkrug, als sie den festlichen Reigen eröffnete. Dann waren die 240 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Abschiedsprogramm, das die Umrahmung für die Wortbeiträge bildete, am Zuge. In allen Aufführungen kam klar zum Ausdruck, wie sehr die Schüler ihren scheidenden Schulleiter schätzen. Auch die vom Lehrerrat in Versform vorgetragenen guten Wünsche und Dankesworte ließen den sichtlich gerührten Grundschulchef hochleben. Die Festredner würdigten das engagierte Wirken von Friedrich Kügler und wünschten ihm alles Gute für die Zukunft.
In seinem Schlusswort nannte Friedrich Kügler seinen Beruf eine faszinierende Aufgabe, die keine Chance auf Langeweile bot. Er dankte der Schulaufsichtsbehörde, der Stadt und dem Bürgermeister sowie den Mitarbeitern in Schule und Gemeinde. Dabei nannte er auch seine Ehefrau Eva als außerdienstliche, aber lebenswichtige Ratgeberin.
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