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Zarte Töne im Felsenmeer

22.08.2010 | 15:10 Uhr
Zarte Töne im Felsenmeer
Im Steinbruch Külpmann wird für "Ali and the tigerhorse" mit Alina Möllmann gedreht.

Albringhausen.Es ist ein seltsames Bild, das sich Besuchern des Steinbruchs Külpmann am Samstagnachmittag bietet: Zwei schwarze Kameras stehen auf dreibeinigen Stativen inmitten der Felsmassen. Jugendliche springen und tanzen über den unebenen Boden – zu lauter Musik, die quer durch das Steinmassiv schallt.

IUngewohnter Anblick im Steinbruch

Eine hohe Wand aus Natursandstein ragt mehr als zehn Meter in den blauen Nachmittagshimmel. Felsen rahmen die Szenerie zu drei Seiten ein, und der einzige offene Zugang wird von einem riesigen gelben Schaufelbagger versperrt. Inmitten der Steine und Baumaschinen steht ein großes schwarz-weiß gestreiftes Sofa. Darauf sitzen eine junge Frau mit bunten Dreadlocks und ein Mann mit schwarzem Hemd und Schirmmütze. Sie spielen Gitarre und singen.

„Ali and the tigerhorse“ nennen sich Alina Möllmann und Ilias Tasioulis. Ihre Musik ist eine Mischung aus typischem Singer-Songwriter-Sound gepaart mit Rock-, Pop- und Soulelementen. Heute drehen sie ihr erstes Musikvideo: „Skydive“, ein Lied aus ihrem Debutalbum „ten stripes“.

„Es ist ein Liebeslied, aber es geht darin auch um Freundschaft und um Momente, die Menschen verbinden“, erzählt Alina Möllmann. Für die besondere Kulisse hat sich die Wetteranerin bewusst entschieden – auch, wenn sie nicht direkt mit dem Lied in Verbindung steht.

„Wir haben hier erste Fotos für meine Website gemacht – und ich bin wirklich fasziniert von dem Ort“, verrät sie und lässt den Blick ein paar Sekunden lang durch den Steinbruch schweifen. „Es ist einfach super schön.“

Die Idee dazu, eine solche Kulisse zu wählen, verdanken Ali and the tigerhorse der Tatsache, dass Anna Külpmann, Mitinhaberin des Steinbruchs, selbst Musikerin und Visagistin ist. „Ich habe Ali für ihr Fotoshooting geschminkt – und angeboten, dass wir die Fotos auch hier bei uns machen können“, sagt sie. „Zukünftig wollen wir den Steinbruch auch anderen interessierten Künstlern als Kulisse zur Verfügung stellen.“

Imposante
Steingebilde

An imposante Steingebilde ist Ilias Tasioulis in jedem Falle gewöhnt – wenn auch in völlig anderer Form. Denn der Gitarrist stammt aus Athen – der Stadt der antiken Akropolis und des Tempel des Zeus. Dort hat Alina ihn während ihrer Arbeit als Reiseleiterin kennen gelernt hat. „Wir haben schon damals zusammen Musik gemacht“, erinnert sie sich. Heute wohnt Ilias gemeinsam mit ihr in Wetter, wo sich die beiden nun ganz auf ihr gemeinsames Projekt konzentrieren.

Neben Alina und Ilias – der übrigens nicht das Tigerpferd ist – werden auf dem Musikvideo auch noch ein gutes Dutzend ihrer Freunde zu sehen sein. Bewaffnet mit allerlei Accessoires haben sie sich auf den Weg zum Steinbruch gemacht, um die jungen Künstler bei ihrem Videodreh zu unterstützen.

„Lasst uns die Liste noch mal durchgehen“, murmelt Melissa Heinemann – ebenfalls Sängerin und gemeinsam mit Alina auch Mitglied des Heart Choir – und starrt auf einen kleinen Zettel, auf dem sie eine Art Liste angelegt hat. „Erst tanzen wir alle, dann kommen die Kissenschlacht und die Sportgruppe.“

Musik-Video hat
kein festes Drehbuch

„Es geht um Aktivitäten, die Freundschaft symbolisieren“, erklärt Alina Möllmann. „Wir haben darum gebeten, dass jeder sich irgendetwas ausdenkt und wir die Szenen dann zusammenschneiden können.“

Song-Einspielung auf dem Sofa

Aufgrund dieses recht improvisatorischen Charakters gibt es für das Musikvideo auch kein festes Drehbuch. „Meistens ist es so, dass Alina sich irgendetwas überlegt und ich das ganze dann auf was Machbares runter breche“, berichtet Sebastian Krull, Mediengestalter aus Düsseldorf und Regisseur des Musikvideos. „In ein bis zwei Wochen wird das ganze dann fertig geschnitten und auf der Homepage zu finden sein.“

Weitere Informationen Ali and the tigerhorse und dem aktuellen Album ten stripes sowie Foto- und Videomaterial gibt es auf www.tigerhorse.de

Christian Papesch

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Kommentare
01.09.2010
06:18
Zarte Töne im Felsenmeer
von Dr. Demento | #6

Ein Musikprofessor würde das Album durchschaubar finden, aber Ali ist nicht Mozart, es ist Pop und rockt total :) Also mich hats heute morgen sehr gut aus dem Bett gebracht. Gut gemacht! Weiter so!

29.08.2010
22:09
Zarte Töne im Felsenmeer
von MHC | #5

Also ich finds ok was die CD angeht jeder Geschmack ist unterschiedlich. Das bei einem Angehenden Künstler/in die Produktion ect warscheinlich noch nicht perfekt ist soll wohl so sein denn diese entwickeln sich ja mit der Zeit erst.

Wem bestimmte Artikel nicht gefallen sollte sie nicht flamen sondern am besten überlesen.

28.08.2010
16:34
Zarte Töne im Felsenmeer
von sam | #4

#1 hat recht, wie schlecht die Pressearbeit ist. Hat sich einer dieser Schreibenden mal das Album von Ali angehört? Wohl kaum. Ich habe mir das Album aus Interesse gekauft und kann nur sagen, dass hier viel Theater um nichts gemacht wird. Das Album ist banal, musikalisch naiv und zudem schlecht produziert. Also liebe Presse hört auch einmal, wenn Ihr über etwas schreibt

23.08.2010
15:29
Zarte Töne im Felsenmeer
von Cyborg | #3

1.auch kultur und musik gehören zum leben dazu (zum glück)...also warum sollte man nich berichten?!

2. Wortneuschöpfungen sind dir bekannt ???
Wenn diese dann noch etwas vermitteln können und eine Aussage dahinter steckt... umso besser !!!

3. Endlich wird mal über Newcomer aus der Umgebung berichtet. Gerade solche Leute brauchen so viele Plattformen wie möglich um sich bei den Leuten ins Gespräch zu bringen... Allein damit sie die Chance kriegen eine breite Masse zu erreichen !!also quatsch nicht, sondern denk erstmal nach, bevor du Kommentare verfasst !...

23.08.2010
15:16
Zarte Töne im Felsenmeer
von lavendin | #2

Dieser Artikel interessiert mich persönlich sehr. Denn ich lese die WR und die WP sehr gerne um Neuigkeiten aus unserer Region zu erfahren. Und ich finde es toll, diese in unseren regionalen Zeitungen zu lesen um auch Künstler (Ali and the Tigerhorse ist nämlich auch ein Künstlername und muss kein Wort aus dem englischen Duden sein) zu unterstützen.
Wozu ist sonst die Rubrik Lokales vorhanden?

23.08.2010
11:56
Zarte Töne im Felsenmeer
von rocky4 | #1

Was soll dieser Artikel? Gibt es nichts Wichtiges zu berichten? Dies schon der 2. Artikel über das tigerhorse, ein Wort das es im Englischen gar nicht gibt. Die WR oder die WP scheinen hier als PR-Maschinen missbraucht zu werden.

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