Zahl der Wohnungen leicht gestiegen

Wetter/Herdecke.  Die Zahl der Wohnungen ist in Nordrhein-Westfalen von 2010 bis 2013 um 1,1 Prozent gestiegen. Das teilte nun das Statistische Landesamt mit. Demnach gab es Ende 2013 in NRW 8,81 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnheime). Wie das Landesamt Information und Technik mitteilte, kamen damit rein rechnerisch jeweils zwei Personen auf eine Wohnung. Die Zahl der Wohnungen, die im Durchschnitt 90,1 Quadratmeter groß seien, lag Ende 2013 um 0,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 1,1 Prozent höher als Ende 2010.

In Wetter stieg der Wohnungsbestand vom 31. Dezember 2010 bis Ende 2013 von 13 831 Wohnungen auf 13 959 (+ 0,9 Prozent). Durchschnittlich gehören somit hier 4,2 Räume bzw. 90 Quadratmeter zu einer Wohnung. Umgerechnet stehen somit jedem Einwohner 45,6 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.

In Herdecke veränderte sich der Bestand in diesen drei Jahren von insgesamt 12 113 auf 12 160 Wohnungen (+ 0,4 Prozent). In dieser Stadt gehören demnach 4,4 Zimmer bzw. 95,3 Quadratmeter durchschnittlich zu einer Wohnung, pro Einwohner seien das 51,4 Quadratmeter.

Der NRW-Vergleich

Zum Vergleich: Den stärksten Anstieg bei den Wohnungen unter den 396 Städten und Gemeinden des Landes ermittelten die Statistiker für Wassenberg (+ 5,5 Prozent) im Kreis Heinsberg sowie für die Gemeinden Wettringen (+ 5,2 Prozent) im Kreis Steinfurt und Gangelt (+4,3 Prozent) im Kreis Heinsberg. Die höchsten Rückgänge gab es in Inden/Kreis Düren (-3,3 Prozent) sowie in den Städten Altena (-1,0 %) und Bergneustadt (-0,7 Prozent).