Das aktuelle Wetter Wetter 13°C
Alter Steinbruch

Wohnlandschaft in Bahnhofsnähe

27.09.2011 | 16:22 Uhr
Wohnlandschaft in Bahnhofsnähe
Steinbruchgelände am Bahnhof in Herdecke: Hier soll eine Wohnlandschaft entstehen Foto: Heinrich Hendel

Herdecke.„Aktives Wohnen in verlässlicher Nachbarschaft“ lautet das Projektmotto. Schon bald soll es am Alten Steinbruch möglich sein. Bauinteressierte Bürgerinnen und Bürger waren jetzt zu einer ersten Vorstellung des geplanten Projektes in die Robert-Bonnermann-Schule eingeladen. Rund 50 Zuhörer waren gekommen.

Das Gelände unweit des Bahnhofes zwischen Mozartweg und Breddestraße gehört der Stadt Herdecke. Ein Investor für das geplante Bauprojekt konnte bislang allerdings noch nicht gefunden werden. Was die Nutzung des Geländes betrifft, verzichtet die Stadt auf einen Investor. Sie hofft hier vielmehr auf die Zusammenarbeit mit interessierten Baugemeinschaften.

Wer am Alten Steinbruch bauen möchte, kann bei der Umsetzung noch ein Wörtchen mitreden. Die Stadt, so versprach Doris Voeste, Leiterin der Planungsabteilung, übernimmt den Anschub des Projektes, der Rest bleibt dann den Bürgern überlassen. Für die Entwicklung und Realisierung der Wohnprojekte - freilich in enger Zusammenarbeit mit Baudamen und -herren - zeichnen Architekt Norbert Post und sein Büro verantwortlich.

„Aktiv Wohnen am alten Steinbruch“: Die Vorteile des Geländes stellte Architekt Post auf der Bürgerversammlung vor. Er sprach von einem „einmaligen Landschaftsraum“ zwischen Steinbruch und Bahnhof. Außerdem sei der Bahnhof, ja selbst die Herdecker Innenstadt, in wenigen Minuten zu erreichen. Kopfzerbrechen, so war auf der Veranstaltung zu hören, bereiten vielen Bauwilligen noch immer Altlasten auf dem Gelände. „Die einstige gewerbliche Nutzung des Geländes hat mit Öl und Schlamm Spuren hinterlassen“, meinte dazu Doris Voeste. Die Stadt lasse des Gelände vor der Bebauung jedoch komplett sanieren. Auch die Gefahr, das sich am Steinbruch Geröll löse und Häuser gefährde, stufte Doris Voeste als gering ein.

Was die Nutzung des Geländes betrifft, hofft die Stadt also auf interessierten Bügerinnen und Bürgern. Zu einer Begehung des zukünftigen Baugebietes „Alter Steinbruch“ in Herdecke treffen sich Interessenten am Samstag, 15. Oktober, um 15.30 Uhr an der Bonnermann-Schule, Bahnhofstraße 7.

Thilo Wagner

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/5106300/create

Aktuelle Fotos und Videos
Heftige Unwetter in NRW
Bildgalerie
Unwetter
Herdecke von oben
Bildgalerie
Aus der Luft gegriffen
Kräuterwanderung
Bildgalerie
Fotostrecke
Sportlicher EN-Kreis
Bildgalerie
EN-Sportler des Jahres
Aus dem Ressort
Ende bekommt Kunstrasenplatz
Herdecke
Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster sprach von einem „schönen Anlass“: In ihren Büro wurde der Vertrag zwischen der Stadt Herdecke und dem FC Herdecke-Ende zur Errichtung eines Kunstrasenplatzes unterzeichnet. Der rote Aschenplatz am Kalkheck wird zu einem grünen Kunstrasenplatz der neuesten
Hand in Hand lernen, lachen und leben
Wetter
Hand in Hand für ein gemeinsames Leben, Lernen, Lachen und Leisten - so arbeiten die Lehrerinnen der katholische Grundschule St. Rafael. Für Julia Vincent (37), die neue Rektorin, ist dies die Idee von einer Schule der Zukunft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Ulrike Hoppe, Dagmar Pösel, Annegret