Wenig Konkretes angeregt

Arbeitskreis Sprachförderung. In der Veranstaltung des Arbeitskreises „Sprachförderung für zugewanderte Kinder und Jugendliche’’ habe ich mir als engagierter Bürger die Sach- und Diskussionsbeiträge zunächst mit Interesse, dann mit zunehmender Verärgerung angehört, und zwar deswegen, weil es bislang offensichtlich nicht möglich war, eine Kommunikation zwischen allen Beteiligten herzustellen, die eine schnelle und produktive Lösung des in Herdecke (noch) nicht riesigen Problems in die Wege geleitet hat: Herdecke ist nicht plötzlich von einer Welle von Flüchtlingen und deren Familien und Kindern überrollt worden!

Mein Eindruck war, dass viel geredet wurde, viele gegenseitige Schuldzuweisungen zu hören waren und außer dem vernünftigen Vorschlag, Sprachförderung einmal über die VHS Witten/Wetter/Herdecke zu versuchen, wenig Konkretes angeregt wurde. Und zu allem Überfluss wurde diesem Vorschlag von einem Vertreter der Verwaltung schon jetzt das Scheitern vorausgesagt, weil ein „VHS-Kurs bezahlt werden muss’’.

Besser wäre es gewesen, Herr Joachimi, sie hätten glaubhaft den Willen der Verwaltung, die ja mit in dem Arbeitskreis sitzt, bekundet, an der Problemlösung wirklich unbürokratisch mitzuwirken!