Wald riechen und hören

Grundschöttel..  Der Wald ist eine der natürlichsten Werkstätten für Kinder, ganz ohne Dach und Wände, ohne Zaun. Gefüllt ist sie mit täglich wechselnden Gaben der Natur wie Sonnenlicht, Schatten, Regen, Nebel, Wind, Wärme, Düften, Stille und Geräuschen wie dem Zwitschern und Klopfen der Vögel und dem Rauschen der Blätter unter den Schuhen. Das konnten die Kinder des Familienzentrums Kinderarche jetzt wieder während der vorangegangenen Waldwochen erleben.

Morgens gingen sie mit ihren Erzieherinnen in das nahegelegene Waldstück des Knappschaftswaldes. Dort starteten die Kinder mit ihrem von zu Hause mitgebrachten Frühstück. Danach gingen sie auf Entdeckungstour. Um 12 Uhr gab es das in der Kinderarche zubereitete Mittagessen. Auch die Gerichte passten sich an das Waldthema an: So gab es etwa Würmer in Räuberblut (Nudeln mit roter Soße) oder Waldrüben mit Kanonenkugeln (Möhrengemüse mit Fleischbällchen).

Kinder lernen Rücksichtnahme

Die behutsamen Entdeckungsreisen in die Natur vermitteln den Kindern eine positive Beziehung zu Tieren und Pflanzen und tragen dazu bei, Rücksichtnahme auf empfindliche Lebensräume zu lernen, so das Team der Grundschötteler Kinderarche.

Und noch viel mehr halte der Wald für die Kinder bereit: „Durch Beobachten, Riechen, Fühlen, Tasten und Erkennen wird zur Schärfung des sinnlichen Wahrnehmungsvermögens beigetragen. Beim Umgang mit Geräten oder Werkzeugen sowie bei Bewegungen im Wald wie Balancieren oder Laufen auf unebenem Boden können Kinder motorische Fertigkeiten und Geschicklichkeiten erwerben und entwickeln.“