VRR hat Preise mit Start ins neue Jahr erhöht

Busfahren wird teurer: Der VRR hat die Tarife zum Jahreswechsel im Schnitt um 3,8 Prozent angehoben.
Busfahren wird teurer: Der VRR hat die Tarife zum Jahreswechsel im Schnitt um 3,8 Prozent angehoben.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Tickets im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sind im Schnitt um 3,8 Prozent teurer geworden. Für die Preisstufe E gibt es einen erweiterten Geltungsbereich.

Wetter/E.-Ruhr..  Mit dem Start ins neue Jahr hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die Ticketpreise um durchschnittlich 3,8 Prozent angehoben. Kunden können ihre im Jahr 2014 erworbenen Fahrscheine noch bis zum 31. März 2015 für Fahrten mit Bus und Bahn nutzen oder bis zum 31. Dezember 2017 in den Kunden-Centern der Verkehrsunternehmen gegen Tickets mit neuem Preisstand eintauschen. Fahrgäste mit Tickets der Preisstufe E profitieren ab dem Jahreswechsel von einem erweiterten Geltungsbereich.

Die bereits im Sommer 2014 durch den VRR-Verwaltungsrat beschlossene Tarifmaßnahme hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Mit der Anpassung der Ticketpreise zum 1. Januar 2015 behalten alle bis dahin gekauften Einzel-, Vierer-, Tages- oder Zusatztickets noch drei Monate ihre Gültigkeit und können für Fahrten im jeweiligen Geltungsbereich genutzt werden. Die Abfahrtsregelung gilt bis zum Betriebsschluss des 31. März 2015. Reguläre Monatskarten für Dezember 2014 sowie dazugehörige Aufpreise, beispielsweise für die 1. Klasse, gelten bis zum Betriebsschluss des 2. Januar 2015. Monatskarten für Januar 2015 inklusive der Aufpreise werden nur noch zum neuen Preisstand vom 1. Januar 2015 ausgegeben.

Preis fürs Handy-Ticket bleibt stabil

Um den elektronischen Vertriebsweg weiter zu stärken, bleibt der Preis des als Handy-Ticket verfügbaren Zehner-Tickets in allen Preisstufen stabil. Im Vergleich zum Einzel- oder Vierer-Ticket ist es damit noch kostengünstiger und attraktiver.

Fahrgäste mit Bartarif-Tickets, regulären Monatstickets oder Abo-tickets der Preisstufe E können ab dem Jahreswechsel erstmals bis in die benachbarten Verbundräume reisen. Der bisher auf den VRR-Binnenbereich beschränkte Geltungsbereich der Preisstufe E wird auch auf den Kragenbereich ausgeweitet. Dies sind

im Bereich des Münsterland-Tarifs Bocholt, Borken, Heiden, Isselburg, Olfen, Raesfeld, Reken und Rede,

im Bereich des Ruhr-Lippe-Tarifs Bergkamen, Holzwickede, Kamen, Lünen, Schwerte und Unna,

im Bereich des AVV-Tarifs das Tarifgebiet Wegberg mit der Buslinie 017 der NEW (Mönchengladbach) sowie darüber hinaus

die Abschnitte auf den VRR-Linien, die in die angrenzenden niederländischen Gemeinden Millingen, s’Heerenberg und Nijmegen hineinragen.

Bei Fahrten aus dem VRR in die genannten Orte gilt ab sofort regulär der VRR-Tarif. Vereinzelte Einschränkungen gibt es derzeit lediglich noch bei den Schoko-Tickets oder Kombi-Tickets, teilt das Verkehrsunternehmen mit.