Vorhandene Aussichtspunkte pflegen

Sparpläne. Ich beziehe mich auf den Artikel „Teure Plattform am Hang“ vom 13. März so wie auf einen Artikel, in dem das Aus der Treppenrenovierung zwischen der Hauptstraße und der Bahnhofstraße thematisiert wurde.

Dass man in Herdecke wie in jeder anderen Kommune in NRW sparen muss, dafür haben Steuern zahlende Bürger Verständnis: Schade ist es trotzdem, dass die Instandsetzung der Treppenabkürzung zum Bahnhof dem Rotstift zum Opfer gefallen ist. Und eine Aussichtsplattform für 75 000 Euro !? Wo man auch ohne diese teure Befestigung den Blick in die Umgebung genießen kann – in meinen Augen eine leicht einzusparende Investition.


Wie wäre es stattdessen damit, einst schon geschaffene und bewährte Aussichtspunkte

allein dadurch wieder aufzuwerten, bzw. zu erhalten, dass ein Trupp mit Motorsägen bewaffneter Gärtner den Blick wieder öffnet?


Der so genannte „Seeblick“ oder der ehedem liebevoll mit Bänken und Wegweisern versehene Aussichtspunkt am Speicherbecken könnten auf diese Weise – ein jährlicher Rückschnitt inbegriffen - sicher mit geringerem finanziellen Aufwand wieder zu lohnenswerten Wanderzielen werden!