Vom Schnee überrascht

Wetter..  Für einen Kurztrip hält sich zur Zeit der Profi-Mietgriller Axel Kähne aus Wetter in New York auf – und ist prompt in die Wetterwirren des Schneesturms Juno geraten. Von dort hat Axel Kähne unserer Zeitung gestern per E-Mail Fotos und ein paar persönliche Eindrücke aus der Metropole im Schnee geschickt.

„Glücklicherweise traf es den Stadtteil Manhattan in New York in der Nacht von Montag auf Dienstag nicht so stark wie es vorausgesagt wurde. Trotzdem wurden alle Straßen ab elf Uhr abends vorsorglich für alle konventionellen Fahrzeuge (außer Feuerwehr und Polizei) geschlossen. In östlicheren Stadtteilen wie Brooklyn bis hin nach Long Island sieht es schon heftiger aus“, schreibt der Wetteraner.

Und fährt fort: „Juno ist aktuell der am häufigsten erwähnte Name auf allen US TV-Sendern und Schuld daran, dass wir unseren Rückflug nicht heute sondern erst zwei Tage später bekommen. Somit wurde dieser Kurztrip, bei dem ich zahlreiche BBQ-Restaurants besuchte, um mein Wissen über den perfekten Pottfeuer-Hamburger und rauchige Spare Ribs auszubauen, ungewollt verlängert. Natürlich ist mit solch einem Blizzard (heftiger Schneesturm in Nordamerika) nicht zu spaßen, und auch die vorsichtigen Vorkehrungen des Gouverneurs von New York zeigen, dass die Sicherheit der Bürger absolut im Vordergrund steht“, so Axel Kähne.

Schlittenfahrt im Central Park

Schlimmer scheine es aber tatsächlich die nordöstlicheren Gebiete wie etwa Boston erwischt zu haben. In New York jedenfalls seien sehr viele Erwachsene mit ihren Kindern im Central Park unterwegs, in dem 15 bis 20 Zentimeter Schnee liegen, und fahren dort Bob, Schlitten und sogar Skilanglauf. „Hoffen wir mal, dass sich alles wieder etwas normalisiert und niemand ernsthaft zu Schaden kam“, meint der Wetteraner am Ende seines Berichts.