Volmarstein ist genug belastet

Gewerbe am Stork..  Der Stork wäre im Volmarsteiner Westen das vierte Gewerbegebiet neben einer großen ruhenden Deponie sowie einer Klärschlamm-Deponie – und das können und wollen die Menschen in den anliegenden umfangreichen Wohngebieten nicht mehr hinnehmen und verkraften. Auch dieser Stadtteil hat Anspruch auf ein Leben im „menschengerechten Wetter“ und kämpft um den Erhalt des letzten und einzigen Naherholungsgebietes.


Die ganze Region wird Tag und Nacht durch den alle zulässigen und hinnehmbaren Grenzwerte überschreitenden Verkehrslärm von A1 und Vogelsanger sowie Schwelmer Straße überzogen. Da die Stadt auch in der Pflicht ist, ihre Bürger vor krankmachendem Lärm sowie Emissionen von CO2, Feinstaub und Stickoxyden zu schützen, muss eine Maximierung durch den Zufahrtsverkehr zum Stork verhindert werden.


Das zweite große Problem ist das stark angewachsene Verkehrsaufkommen. Schwelmer Straße, Vogelsanger Straße und Kohlenbahn sind unmittelbare Autobahnzubringer und inklusive des Kreisels Schöllinger Feld jetzt schon vollkommen überlastet. Linksabbieger müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen, und inzwischen ist auch der Kreisel auf der B 236 durch Rückstau des öfteren total verstopft.


Die Stadt argumentiert: Mit der Erstellung des zweiten Kreisels auf der Schwelmer Straße würde alles besser. Da der Stork jetzt auch über die Grünewalder Straße – direkt am Berufsbildungswerk vorbei – erreicht werden kann, und die nächstgelegene Abfahrt von der A1 eben Volmarstein heißt, wird jedes Navi die meisten Fahrzeuge automatisch über Kohlenbahn und Vogelsanger Straße zum Stork leiten. Da Verwaltung und Rat die Ansiedlung von Logistik-/Speditionsbetrieben am Stark favorisieren, bedeutet das Schwerlastverkehr in erheblichem Umfang Tag und Nacht.


Den statistisch ermittelten geringen Flächenfraß in der Stadt Wetter verdanken wir den bisher unberührten Stadtteilen Esborn, Albringhausen, Voßhöfen. Flächenfraß hat bisher in größtem Umfang in Volmar­stein stattgefunden.


Erika Thul,
Wetter