Unterstützung aus dem EN-Kreis für mögliche BVB-Feier

Herdecke/Dortmund..  Sollte Borussia Dortmund das Pokalfinale im Berliner Olympiastadion morgen Abend gewinnen, werden auch rund 70 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen aus dem EN-Kreis mit der so genannten „Betreuungsplatz-Bereitschaft 500 NRW“ ihre Dortmunder Kameraden bei der Absicherung der Feier am Sonntag unterstützen. „Vor drei Jahren haben wir gemeinsam mit der Feuerwehr Herdecke die Behandlungsplatzbereitschaft gestellt, das heißt, wir haben uns um die Verletzten gekümmert“, sagt Sascha Rolf Lüder, Rotkreuzbeauftragter für den EN-Kreis. In diesem Jahr gehe es eher um die Betreuung von Menschen, die zum Beispiel durch zuviel Alkohol beeinträchtigt sind.

Die Verantwortlichen des Kreises und Verbandführer Thorsten Knopp vom DRK-Kreisverband Witten haben den Einsatz bereits einige Zeit vorgeplant. Mit rund 20 Fahrzeugen würde es unter der Leitung des Herdeckers André Paudtke, Verbandführer vom JUH-Regionalverband Ruhr-Lippe, nach Dortmund zur Feuerwache 2 gehen. Dort würden die Kräfte bis kurz nach Mitternacht für die Sicherheit der Besucher der Feier sorgen. Der Einsatz der Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter Unfallhilfe) aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis in Dortmund gehört zur sogenannten vorgeplanten überörtlichen Hilfe, die Bestandteil des Katastrophenschutzes ist.

Die Betreuungsplatz-Bereitschaft hat den Auftrag, einen sogenannten Betreuungsplatz 500 einzurichten, ihn zu betreiben und eine geordnete Betreuung für eine größere Anzahl unverletzt betroffener Personen sicherzustellen. Zudem ist eine begrenzte sanitätsdienstliche Versorgung leicht verletzter Personen jederzeit möglich.

„Nordrhein-Westfalen hat in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr traditionell ein maßgeblich auf Ehrenamtlichkeit beruhendes Sicherheitssystem etabliert, das im Schadensfall je nach Größe und Bedeutung von unten nach oben aufwächst und das sich im Alltag und bei größeren Schadenslagen außerordentlich bewährt hat“, erläutert. Sascha Rolf Lüder . „Dieses System ist auch bei uns im Ennepe-Ruhr-Kreis durch das in jeder einzelnen Hilfsorganisation sichergestellte Zusammenwirken von haupt- und ehrenamtlichen Strukturen in der Lage, zusammen mit den Feuerwehren eine flächendeckende Notfallversorgung im Lande zu gewährleisten“.