Unfallschwerpunkt in den Ruhrstätten

Leicht Verletzte forderte ein Unfall auf der Bachstraße in Volmarstein.
Leicht Verletzte forderte ein Unfall auf der Bachstraße in Volmarstein.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Feuerwehr in Herdecke richtete Bereitschaft ein. Zum Glück gab es in Wetter nur einmal Verletzte

Wetter/Herdecke..  Der Schneefall gestern früh hat von den Städten im EN-Kreis neben Sprockhövel vor allem Wetter und Herdecke getroffen. Zahlreiche Unfälle waren die Folge. Dabei waren die Räumdienste bereits seit den Nachtstunden auf den Straßen unterwegs.

Drei leicht verletzte Personen forderte ein Unfall um 7.40 Uhr in Volmarstein. Es war der einzige von insgesamt 19 Unfällen im Kreisgebiet mit Verletzten. Die Fahrerin eines Seat war die Bachstraße bergab gefahren und in Höhe des Hauses Nummer 13 vermutlich gegen die rechte Bordsteinkante geprallt, wodurch das Fahrzeug auf die linke Seite kippte. Ein nachfolgender Pkw rutschte in den Seat. Drei Insassen aus dem Seat wurden leicht verletzt.

Die Feuerwehr sicherte den umgekippten Pkw, so dass er nicht umstürzen konnte. Die obere Bachstraße wurde während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Im Einsatz waren der Löschzug Grundschöttel/Volmarstein und ein Rüstwagen des Löschzuges Alt-Wetter. Anwohner versorgten die Helfer mit Kaffee und Tee.

Einsätze starteten in der Nacht

Um 4.30 Uhr war in Wetter der Winterdienst gestartet. 40 Mann waren auf fünf Fahrzeugen im Einsatz, dazu kam eine Handstreukolonne. In Herdecke hatten sich die ersten Fahrzeuge schon eine Stunde früher auf den Weg gemacht. Um diese Zeit lag auf den Kuppen bereits der erste Schnee. So richtig los ging es mit dem Schneefall aber erst gegen sechs Uhr. Innerhalb weniger Minuten waren die Straßen weiß, unter der Schneefläche bildete sich über weite Strecken Eis.

Die Wetteraner waren im Einsatz gegen die Glätte erfolgreicher als die Herdecker. So jedenfalls hat es eine Wengeranerin empfunden, die um kurz nach 6 Uhr zum Bahnhof in Herdecke musste. „In Wetter war super gestreut, in Herdecke eine einzige Rutschpartie“, so ihr zugegeben subjektiver Eindruck, den sie an den Räumdienst schickte. Ab 7 Uhr war die Herdecker Feuerwache fest mit ehrenamtlichen Kräften besetzt. Gegen halb neun Uhr rückten die Kräfte zur Ender Talstraße aus. Ein Ast lag auf der Fahrbahn. Um 10 Uhr wurde die Wachbereitschaft ausgelöst. Die Lage auf den Straßen hatte sich allgemein entspannt.