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TuS Wengern

Trauer um Fritz Schmidt

12.02.2012 | 16:26 Uhr

Wengern.Mit großer Betroffenheit hat der TuS Wengern auf den plötzlichen Tod seines Ehrenmitgliedes Fritz Schmidt reagiert. Wohl kaum ein anderer Name ist mit dem Turn- und Spielverein und seiner Heimat Wengern so eng verbunden wie der von Fritz Schmidt. Am 1. Mai hätte er 93. Geburtstag feiern können.

Fritz Schmidt wuchs zusammen mit drei älteren Brüdern in einer sportbegeisterten Familie in Wengern auf und wurde bereits mit 6 Jahren zum Handball und zur Leichtathletik mitgenommen. Im Jahr 1929 wurde er offiziell Mitglied des TuS Wengern. Nach der Rückkehr aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft gehörte er zu den Neugründern des Vereins und übernahm neben seiner Tätigkeit als Fußballer auch Mitverantwortung in verschiedenen Funktionen, um den Sport in seiner Heimatgemeinde auf solide Füße zu stellen.

Bereits im Alter von 30 Jahren wurde Fritz Schmidt zum Hauptkassenwart des Vereins gewählt, damals hatte der TuS 350 Mitglieder und von Jahr zu Jahr wurden es mehr.

42 Jahre engagierte sich Fritz Schmidt als Finanzchef und Mitglied im Hauptvorstand des Vereins und war maßgeblich an der Entwicklung zum größten Verein im Stadtgebiet beteiligt.

Sachverstand und Fairness

Nach seiner aktiven Zeit übernahm er 1974 die Leitung der gesamten Fußballabteilung und setzte sich aktiv für die Erneuerung des Sportplatzes auf dem Brasberg ein. Hohes Ansehen erwarb er in Fußballerkreisen durch seinen Sachverstand und seine Fairness, was bereits 1963 dazu führte, dass er zum Mitglied der Spruchkammer des Fußballkreises gewählt wurde.

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